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Lokalsport
Lokalmatadorin Verena Jentjens gewinnt das Hexenland-Derby

Lokalsport: Lokalmatadorin Verena Jentjens gewinnt das Hexenland-Derby
Die Reitsportler aus der Region - hier die Lobbericher Springreiterin Nina Piasecki - verwöhnten die Besucher am Koetherdyck mit guten Leistungen. FOTO: seybert
Sevelen. Beim dreitägigen Turnier des RV "Blücher" Sevelen bekamen die Zuschauer auf der Anlage am Koetherdyck Reitsport der Extraklasse geboten.

Ob in den Prüfungen der Einsteiger- oder der schweren Klasse - die Reitsportfreunde kamen am Wochenende in der Sevelener Heide drei Tage lang voll auf ihre Kosten. Zum Auftakt zeigte beispielsweise der Kerkener Sebastian Adams, der für die Reitsportgemeinschaft Niederrhein startet, sein Können. In den Springpferdeprüfungen der Klassen L und M ritt er den siebenjährigen Wallach Colidos DKG mit bemerkenswerten Vorstellungen jeweils an die Spitze. Die Richter August Exeler und Hans-Joachim Metzer beurteilten die Darbietungen mit der Note 9,0 und vergaben damit die Tageshöchstnote.

Auch der Gastgeber RV "Blücher" Sevelen hatte mehrfach Grund zur Freude. So entschied Julia Rottmann mit King of Queens eine Dressurprüfung der Klasse L für sich. Und im fast schon legendären Hexenland-Derby, das über einen großen Wall und weitere natürliche Hindernisse geritten wird, hatte ebenfalls eine Lokalmatadorin die Nase vorn. Verena Jentjens fegte mit ihrem achtjährigen Wallach Cervantes fehlerfrei über die Hindernisse und verwies Nina Cleven von der Interessengemeinschaft der Klever Vielseitigkeitsreiter auf den zweiten Platz.

Zu den sportlichen Höhepunkten zählte der "Prix St. Georges". Die Teilnehmer verwöhnten die Zuschauer in dieser S-Dressur mit fliegenden Galoppwechseln und halben Pirouetten. Am Ende musste sich die Aldekerker Amazone Marion op de Hipt nur hauchdünn geschlagen geben. Mit ihrem Wallach Sir Oliver rangierte sie nur einen Punkt hinter der Krefelderin Annabel Frenzen, die sich mit de Angelo die Goldschleife sicherte.

Im Springparcours begeisterte das abschließende S-Springen mit Stechen das Publikum. Der Kranenburger Otmar Eckermann brachte seinen Coco-Bongo Boy fehlerfrei über die Hindernisse und erzielte dabei in 41,43 Sekunden die schnellste Zeit. Auf Rang zwei landete Daniela Theelen von der RSG Niederrhein mit Figaro (0 Fehler, 44,31 Sekunden). Insgesamt hatten sich fünf von 31 Startern für das Stechen qualifiziert.

(sd)
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