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Lokalsport
Meister TTC Geldern rettet Lokalrivalen

Lokalsport: Meister TTC Geldern rettet Lokalrivalen
So sehen Meister aus: Ralf Aengenheyster, Stefan Piwkowski, Maik Lehwald, Jürgen Zeimetz, Andreas Dittrich, Achim op de Hipt und Jürgen Voss (von oben im Uhrzeigersinn) haben den TTC Geldern in die Landesliga geführt. FOTO: Markus van Offern
Gelderland. Das nennt man Nachbarschaftshilfe: Tischtennis-Bezirksligist TTC Geldern-Veert macht mit einem 9:5 gegen Falken Rheinkamp II den Titelgewinn perfekt. Und sichert gleichzeitig dem SV Walbeck II den Klassenerhalt. Von Volker Himmelberg

Tischtennis-Bezirksliga: TTC Geldern-Veert - TTV Falken Rheinkamp II 9:5. Vom Abstiegsplatz zur Meisterschaft: Die Mannschaft des TTC Geldern-Veert wird diese Saison garantiert so schnell nicht vergessen. Um den Titelgewinn ausgiebig feiern zu können, hatte der Gastgeber das letzte Saisonspiel etwas früher angesetzt. Die Spieler des künftigen Landesligisten nahmen die Partie gegen den Abstiegskandidaten jedoch keineswegs auf die leichte Schulter. Zum einen sollte der 17. Sieg in Serie her. Und zum anderen stand der Spitzenreiter beim SV Walbeck II in der Pflicht. Der Lokalrivale benötigte Schützenhilfe, um den Klassenerhalt zu schaffen - schon ein Unentschieden hätte den Abstieg der Walbecker Reserve bedeutet.

Die Gelderner Meister-Mannschaft steuerte aber relativ schnell einem ungefährdeten Sieg entgegen. Andreas Dittrich/Maik Lehwald und Stefan Piwkowski/Hans-Jürgen Voss, die jeweils mit 3:1 erfolgreich waren, sorgten für eine 2:1-Führung nach den Eingangsdoppeln. In den folgenden Einzeln ließen Stefan Piwkowski (2), Hans-Jürgen Voss (2), Andreas Dittrich, Maik Lehwald und Ralf Aengenheyster nichts mehr brennen. Sehr zur Freude auch der Walbecker Spieler Hermann-Josef Basten und Harald van Bühren, die bereits beim Stand von 7:4 für den TTC Geldern zufrieden die Turnhalle der Anne-Frank-Schule verließen.

"Die Mannschaft hat nach anfänglichen Schwierigkeiten eine herausragende Saison absolviert. Die Spieler werden in der gleichen Formation in der Landesliga antreten. Und ich bin mir sicher, dass wir nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben", meinte TTC-Vorsitzender Eugen Brück. Das Team ließ sich nach dem erfolgreichen Saisonabschluss die "Nacht der Bands" nicht entgehen und nutzte "Geldern live" zur Meisterfeier. Demnächst werden die Spieler noch in der Neusser Skihalle auf die tolle Spielzeit anstoßen.

SV Walbeck II - TV Mehrhoog 9:5. Die Walbecker Reserve hat im letzten Moment den Kopf noch aus der Schlinge gezogen. Ehe die Mannschaft sich über meisterliche Schützenhilfe freute, hatte sie bereits ihre Hausaufgaben erledigt. Gegen den TV Mehrhoog, der den Klassenerhalt bereits in der Tasche hatte, gelang der dringend benötigte Heimsieg. Die beiden Kontrahenten lieferten sich ein packendes Match. Gleich acht der insgesamt 14 Duelle gingen über die maximale Distanz von fünf Sätzen. Bereits die Eingangsdoppel hatten es in sich. Während sich Harald van Bühren/Hubert Werland mit 2:3 geschlagen geben mussten, hatten Hermann-Josef Basten/Ralf Hendrix und Frank Kaenders/Hans-Gerd Sommer jeweils im Tie-Break die Nase vorn und sorgten für eine 2:1-Führung. Anschließend sorgten Basten (2), Sommer (2), van Bühren, Kaenders und Werland für die Entscheidung zu Gunsten des Gastgebers, der damit auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga mitmischt.

Union Kevelaer-Wetten - TTV Rees-Groin II 3:9. Da die Union-Spieler zuvor bereits das rettende Ufer erreicht hatten, konnten sie dem Gegner von der rechten Rheinseite ganz gelassen zum Gewinn der Vizemeisterschaft gratulieren. Gegen den übermächtigen Tabellenzweiten, der künftig in der Landesliga aufschlägt, sorgten Patrick Schilinsky, Christian Koch und Daniel Fleddermann für ein akzeptables Resultat.

Tischtennis-Verbandsliga: SV Walbeck - Meidericher TTC 47 9:0. Die erste Walbecker Mannschaft hat ihr großes Saisonziel erreicht und sich auf direktem Weg für die neue NRW-Liga qualifiziert. Das Team beendete die Saison mit 35:9-Punkten auf dem ausgezeichneten dritten Platz. Zum Abschluss verpasste der Aufsteiger den Gästen aus Duisburg noch einmal die Höchststrafe: Kestutis Zeimys, Christian Peil, Peter Koelen, Oliver Schauer, Jörn Ehlen und Henrik Cobbers waren ihren Kontrahenten in allen Belangen überlegen. Vor der stattlichen Kulisse von rund 60 Zuschauern benötigte der Gastgeber gerade einmal 90 Minuten, ehe die Aufstiegsfeier starten konnte.

Quelle: RP
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