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Nach dem Aderlass: SV Straelen backt diesmal kleinere Brötchen

Handball: Nach dem Aderlass: SV Straelen backt diesmal kleinere Brötchen
Der Klassenerhalt steht für dieses Team des SV Straelen im Vodergrund: Steffi Heuvels, Kathrin Janssen, Julia Jassen, Franziska Heckmanns, Anika Sewing, Elena Fiedler, Steffi Pieper, Trainer Harry Mohrhoff, Maren Heines, Zoé Daguhn, Leonie Maes, Zina Daguhn, Katrin Geelen, Lena Linssen und Maike Ripkens (von links). FOTO: terh
Straelen. Trainer Harry Mohrhoff möchte mit dem Handball-Oberligisten möglichst schnell die Punkte sammeln, die für den Klassenerhalt erforderlich sind.

Nach einer Saison wie im Rausch sprang für die Handballerinnen des SV Straelen in der Endabrechnung ein nie für möglich gehaltener vierter Tabellenplatz in der Handball-Oberliga heraus. Doch vor dem Start der neuen Saison werden die Grün-Gelben zwangsläufig kleinere Brötchen backen müssen. Der Grund: In Andrea Lüfkens, Angie Heinrich, Eva Broeckmann sowie Steffi und Nina Pellens haben sich gleich fünf arrivierte Spielerinnen verabschiedet. Aufgefüllt wird der Kader mit Talenten, die parallel noch in der A-Jugend des Vereins auflaufen. "Sie sollen und werden bei uns ihre Chancen bekommen. Man darf gespannt sein, wie sich die Mädchen schlagen und entwickeln", sagt Harry Mohrhoff.

Der Straelener Trainer wird jedoch zunächst vor allem auf die "erste Zehn" setzen. Zu der gehört auch Maren Heines, die nach mehreren Jahren Pause den Weg zurück ins SVS-Tor gefunden hat. Zusammen mit Steffi Pieper bildet sie ein Torwart-Duo, auf das sich die Vorderleute verlassen können. Davor soll erneut eine bissige und offensiv ausgerichtete 6:0-Deckung Basis für ein möglichst erfolgreiches Abschneiden in der Liga sein. "Unser Ziel muss und wird es weiterhin sein, aus der Abwehr heraus mit viel Tempo zu agieren", weiß Mohrhoff um die große Stärke seiner Mannschaft.

Mit seinen Schützlingen hat er aber auch weitere Abläufe für den aufgebauten Angriff einstudiert. Denn: "Spielerinnen, die aus größerer Distanz Tore werfen können, haben wir nach wie vor nicht", bemerkt der SVS-Coach mit einem Schulterzucken. Dass die Grün-Gelben an guten Tagen auch gegen höherklassige Mannschaften mithalten können, bewiesen sie in Spielen gegen Drittligisten aus Dortmund (29:33) und Kamp-Lintfort (21:24). "Trotzdem zählt für uns in dieser Saison zunächst einmal nur der Klassenerhalt. Je früher wir dieses Ziel erreichen, umso besser", schraubt Harry Mohrhoff die Erwartungen bewusst herunter.

Folgerichtig sieht er den SV Straelen zum Saisonauftakt gegen den ambitionierten Nachbarn aus Aldekerk in der Rolle des Außenseiters. "Der ATV hat sich für diese Saison einiges vorgenommen. Und genau das könnte unser Vorteil sein. Der Druck liegt beim Gegner", sagt Straelens Trainer, der sein Team vor allem davor warnt, der jungen und schnellen Aldekerker Mannschaft ins offene Messer zu laufen. Angepfiffen wird das mit Spannung erwartete Lokalduell um 19.30 Uhr im der Halle am Straelener Schulzentrum.

(terh)
 
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