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Volleyball
Nächster Dämpfer für Eintracht-Reserve

Volleyball: Nächster Dämpfer für Eintracht-Reserve
Die taktischen Anweisungen von Trainer Matthias Valentin halfen am Ende wenig: Eintracht Geldern II kassierte die siebte Saisonniederlage und bleibt im Tabellenkeller. FOTO: Thomas Binn
Gelderland. Volleyball-Landesliga der Frauen: VC Eintracht Geldern II bleibt nach der 1:3-Niederlage gegen den TV Voerde in akuter Abstiegsgefahr. SV Straelen und TSV Weeze steuern auf Erfolgskurs und setzen sich in der oberen Tabellenhälfte fest. Von Fritz Holtmann

VC Eintracht Geldern II - TV Voerde 1:3 (19:25, 25:22, 15:25, 18:25). Der Abstiegskandidat aus Geldern verkaufte sich in eigener Halle gegen den Tabellenzweiten TV Voerde zumindest in der Anfangsphase recht teuer. Bis zum Stand von 10:10 hielt der Vorletzte den ersten Satz offen, ehe nach Fehlern in Abwehr und Annahme im Gelderner Angriff eine Flaute eintrat. Voerde zog zunächst bis 15:11 und dann auf 21:14 weg. Bis zum Satzende konnte der VCE den Rückstand nicht mehr verringern.

Nach der 1:0-Führung ging Voerde mit Zweitbesetzung ans Netz. Die Schützlinge von Trainer Matthias Valentin nahmen dieses unerwartete Geschenk gern an. Tamara Proksch brachte die Eintracht-Reserve über Außen mit 6:2 in Führung. Die junge Dörte Kallweit setzte sich nicht nur beim 16:10 am Netz stark in Szene. Sie machte auch den Punkt zum Satzball (24:21), der von Vera Schoofs zum 25:22 vergoldet wurde. Voerde spielte danach wieder in Bestbesetzung und hielt die harmlose Eintracht sicher auf Distanz.

VC Eintracht Geldern II: Samat, Harmsen, E. Antoniazzi, Kallweit, Leferink, Proksch, Stipek, Schoofs, Litschka.

MTV Dinslaken - SV Straelen 0:3 (23:25, 12:25, 13:25). Die Gäste aus Straelen erwischten einen Start nach Maß und zogen nach einer 6:1-Führung im ersten Satz auf 13:7 davon. Der Aufsteiger aus Dinslaken bekam die harten Straelener Aufschläge kaum unter Kontrolle. Am Netz hatte das Trio Lisa Post, Irene Litke und Loredana Förster die Lufthoheit, ehe völlig überraschend der Spielfaden der Grün-Gelben riss. "Ab 16:14 haben wir uns im Grunde nur noch zum Satzgewinn gezittert", schilderte Trainer Krystian Scheinert das spannende Satzfinale bis 25:23. Die Einwechslung von Mittelblockerin Daniela Gezorreck entpuppte sich anschließend als Glücksgriff. Der SV Straelen riss am Netz und mit präzisen Aufschlägen die Initiative wieder an sich. 10:5 und 15:9 lauteten die Zwischenstationen zum 25:12 im zweiten Satz. In Durchgang drei warf ein 4:8-Rückstand das SVS-Team nicht mehr aus der Bahn, weil "Lori" Förster eine Aufschlagserie zum 11:9 gelang. Der Rest zum perfekten Hinrundenabschluss war für den Tabellendritten nur noch Schaulaufen.

SV Straelen: Beznoskova, Walters, Schaffers, Post, I. Litke, Förster, Hechler, Gezorreck, J. Litke, Bergers, Vietz, Linke.

VC Essen-Borbeck III - TSV Weeze 1:3 (25:23, 8:25, 11:25, 25:27). Schon im ersten Satz wurde deutlich, weshalb TSV-Trainer Claus Brendgen seine Schützlinge vor der Borbecker Abwehrstärke gewarnt hatte. Seine Mannschaft hatte Mühe, die Bälle erfolgreich im Essener Feld unterzubringen. Das von Annika Eller dirigierte TSV-Team konnte sich nie entscheidend absetzen und musste letztlich einen 0:1-Rückstand hinnehmen. Dieser Warnschuss saß. Annika Eller setzte mit einer Aufschlagserie zum 11:0 im zweiten Durchgang ein klares Signal. Der Rest zum 25:8 und das 25:11 im dritten Satz waren Formsache. Im vierten Durchgang biss sich die Essener "Kampfmaschine" wieder ins Spiel hinein. Dem TSV drohte bei 22:24 ein Satzverlust. "Wir haben in dieser Phase aber die Nerven behalten und alles besser gemacht als im ersten Satz", zeigte sich Brendgen nach dem knappen 27:25 zum 3:1-Endstand sehr zufrieden. Der TSV Weeze schließt die Hinserie damit als Tabellenvierter ab.

TSV Weeze: Eller, Winkels, Dreier, Koenen, Derksen, Gipmans, Herzog, Schneider, Ingenbleek.

Quelle: RP
 
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