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Volleyball
Rückspiel ist auch wieder ein Familientreffen

Volleyball: Rückspiel ist auch wieder ein Familientreffen
Gelderns Melanie Verheyen (m.) steht am Sonntag ihrer Schwester Lena gegenüber. FOTO: Thomas Binn
Geldern. Volleyball-Regionalliga, Frauen: Der VCE Geldern tritt am Sonntag (16 Uhr) beim VC Allbau Essen-Borbeck an. Melanie und Alina Verheyen (VCE) treffen dabei auf ihre Schwester Lena (Borbeck).

Vor dem neuerlichen Familientreffen der drei Verheyen-Schwestern Melanie, Lena und Alina am Essener Netz (Friedrich-Lange-Straße) sagt VCE-Libera Nicole Gey mit Blick auf diese nicht alltägliche familiäre Konstellation: "Mir wäre es schon lieber, dass zwei statt nur eine der drei Schwestern dieses Spiel gewinnen."

Das ist aus Gelderner Sicht auch verständlich. Für die Eintracht schlagen mit Melanie und Alina die älteste und jüngste der drei Schwestern für die Eintracht auf. Im Trikot von Ligaprimus Essen ist die früher für Bayer Leverkusen in der Bundesliga spielende Lena neben der ehemaligen VCE-Mittelblockerin Kerstin Freudenhammer wichtige Führungsspielerin. So vielfältig wie die persönlichen Bindungen zwischen den ewigen sportlichen Rivalen Borbeck und Geldern sind, so völlig verschieden sind in dieser Saison die Zielsetzungen beider Teams. Die Borbeker Mannschaft will die Liga in Richtung 3. Bundesliga verlassen, Aufsteiger Eintracht möchte sich den Verbleib in der Regionalliga sichern. Die momentanen Tabellenpositionen zeigen, dass beide Teams auf einem guten Weg sind, diese Ziele zu verwirklichen.

Borbeck führt trotz der Vier-Satz-Niederlage am Vorwochenende gegen den Tabellenzweiten BW Aasee die Liga mit vier Punkten Vorsprung an. Die VCE-Sechs startete mit einem Zu-Null-Sieg über Herne in die zweite Saisonhälfte und tankte durch ihre gelungene Revanche für die Hinspielniederlage viel Selbstvertrauen für das Topspiel in Essen. Nichtsdestotrotz billigt der am Sonntag beruflich verhinderte und durch seinen Co-Trainer Thore Carsten vertretene VCE-Coach Thomas Cöhnen der Essener Sechs die Favoritenrolle zu. Aber er traut seinen Schützlingen auch ein besseres Ergebnis als beim 0:3 im Hinspiel zu. "Mit einer 2:3-Niederlage könnte ich sehr gut leben", betont Cöhnen, dessen Team schon beim 25:23 im ersten Durchgang des Hinspiels Möglichkeiten hatte, Borbeck einen Satzverlust zuzufügen. Clever hatte Essen damals die VCE-Chancen zunichte gemacht.

Inzwischen hat die Eintracht an Cleverness und Nervenstärke dazu gewonnenen. Das macht die Aufgabe für Ligaprimus Borbeck im erneuten Aufeiandertreffen sicher schwerer, falls es den Geldernerinnen gelingt, ihr spielerischesPotenzial vollständig abzurufen.

(holt)
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