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Schlüsselspiel für SC Auwel-Holt, SV Herongen hofft auf letzte Chance

Fußball: Schlüsselspiel für SC Auwel-Holt, SV Herongen hofft auf letzte Chance
Timo Ingenlath ist immer für ein Holter Tor gut. FOTO: van Offern
Gelderland. Fußball-Kreisliga B, Gruppe 3: Falls Holt in Broekhuysen gewinnt, und Herongen gegen Kevelaer patzt, ist die Meisterfrage entschieden. Von Paul Foreman

Beim SV Veert wird Andreas Banner verabschiedet. Am Sonntag bestreitet er sein letztes Heimspiel als Chefcoach.

Sportfreunde Broekhuysen II - SCAuwel-Holt (So., 15 Uhr). Zwei Partien muss der SC Auwel-Holt noch für sich entscheiden, dann wäre der Titelgewinn auf jeden Fall sicher. Falls der SV Herongen im Fernduell gegen den Kevelaerer SV II jedoch patzen sollte und nicht gewinnt, stehen die Holter mit einem eigenen Sieg als neuer Meister fest. "Das ist ein Schlüsselspiel zur Meisterschaft. Broekhuysen war bisher immer unangenehm für uns", warnt Holts Trainer Marcel Lemmen. Auch im Hinspiel war Broekhuysen nah dran an einem Punktgewinn. Für den Coach der Gäste, Carsten Schaap, besteht eine besondere Motivation: "Holt ist mein alter Verein. Daher ist es ein ganz besonderes Spiel für mich. Wir werden alles dafür tun, dass Holt nicht kampflos gewinnt", kündigt er an.

SV Herongen - Kevelaerer SV II (So., 15 Uhr). Nach den Erfolgen in den vergangenen Wochen trifft die Reserve des Kevelaerer SV nun auf den SV Herongen. "Wir versuchen, Herongen zu ärgern, und, wenn möglich, auch einen Punkt mitzunehmen", kündigt KSV-Coach Marcel Kempkes an. Für Kevelaer spricht die derzeit gute Form. Der Aufsteiger verlor keine der jüngsten fünf Partien. Das Hinspiel verlor Kevelaer nur ganz knapp mit 3:4. Für den Tabellenzweiten SV Herongen ist wie immer ein Sieg Pflicht, bei einem Unentschieden könnte Auwel-Holt schon enteilt sein.

SV Sevelen II - DJK Twisteden II (So., 15 Uhr). Im Duell der Tabellennachbarn hofft der SV Sevelen II mal wieder auf einen Erfolg - nach vielen knappen Niederlagen in den vergangenen Wochen. "Wir möchten mit Stolz aus der Saison rausgehen. Daher ist es unser Ziel, Twisteden zu schlagen", betont Sevelens Trainer Thomas Scharfschwerdt. Die DJK-Reserve hat mit einigen Personalproblemen zu kämpfen, die Situation hat sich aber schon etwas entspannt. Nach drei Niederlagen würden die Gäste gerne wieder punkten. DJK-Coach Michael Gecks erwartet aber ein schwieriges Spiel.

SV Veert - TSV Wachtendonk-Wankum II (So., 15 Uhr). Beide Mannschaften werden am Sonntag noch mal auf Sieg spielen. "Es ist unser letztes Heimspiel, da wollen wir die Punkte bei uns behalten", fordert Veerts Coach Andreas Banner, der ein letztes Mal am heimischen Hülspaßweg an der Seitenlinie stehen wird. In den kommenden Wochen wird Daniel Neuer dann die erste Veerter Mannschaft übernehmen. TSV-Trainer Dieter Nisters erhofft sich auch einen Sieg: "Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, aber wir würden gerne mal wieder einen Dreier holen", sagt er. Damit würde Wachtendonk auch die Negativserie von vier sieglosen Spielen in Folge beenden und an Veert vorziehen.

FC Aldekerk II - TSV Nieukerk (So., 16.30 Uhr). Den dritten Platz hat Nieukerk zwar schon sicher, dennoch wird die Partie am Sonntag wichtig für die Gäste. "Im Derby wollen wir noch mal alles reinhauen", sagt Nieukerks Coach Lars Allofs. Jedoch hat sich das Team in Aldekerk immer schwergetan. Außerdem fallen zwei wichtige Spieler aus. Die Hausherren zeigten am vorigen Spieltag eine starke Leistung und besiegten Twisteden mit 6:2. Mit einem weiteren Sieg könnte der FC in der Tabelle weiter klettern.

GSV Geldern II - SV Issum (So., 13 Uhr). Der SV Issum würde gerne den positiven Trend fortsetzen, jedoch wird die kommende Aufgabe eindeutig schwerer für die Gäste. "Geldern ist eine ganz andere Hausnummer. Da wäre ich mit einem Punkt schon zufrieden", betont Issums Coach Michael Seuring. Geldern gehört neben Auwel-Holt und Herongen zu den einzigen Mannschaften, die in der Rückrunde noch mehr Punkte als Issum sammeln konnten. "Wenn wir an die Leistung der zweiten Halbzeit zuletzt anknüpfen, ist ein Dreier möglich", erklärt GSV-Trainer Rolf Niersmans vor dem letzten Saisonspiel.

Viktoria Winnekendonk II - SV Lüllingen (So., 15 Uhr). Die Brisanz im Duell zwischen Winnekendonk II und Lüllingen ist nach dem sicheren Abstieg Lüllingens nicht mehr vorhanden. Trotzdem wollen beide Teams das Spiel ernst nehmen. "Wir möchten uns in den letzten beiden Spielen ordentlich verkaufen", sagt Lüllingens Coach Norbert Müller. Auch Winnekendonk hat ein klares Ziel vor Augen. "Wir wollen wie im Hinspiel noch mal einen Sieg einfahren", fordert "Wido"-Trainer Hans-Gerd Vermöhlen.

Quelle: RP
 
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