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Handball
Schürmann-Team überzeugt bei den Panthern als Mannschaft

Aldekerk. Handball-Oberliga: Die Männer des TV Aldekerk brüllten mit den Panthern um die Wette. Nach guten Leistungen beider Teams hieß es am Ende 27:27 (13:14). Von Reinhard Pösel

Als sich Achim Schürmann, Trainer des Handball-Oberligisten TV Aldekerk, gestern Abend von Hilgen aus auf den Heimweg machte, war er recht aufgeräumter Stimmung. Hatte doch zuvor seine Mannschaft dem favorisierten Tabellenzweiten HSG Bergische Panther ein 27:27 (13:14) abgetrotzt und war nur um Haaresbreite am Auswärtssieg vorbeigeschrammt. Kurz vor der Schlusssirene standen sich in der Max-Siebold-Sporthalle der erfahrene Simon Kluge und der nicht minder erfahrene ATV-Keeper Florian Lindenau gegenüber. Beide Spieler trennten exakt sieben Meter. Mit anderen Worten: Strafwurf für die Gastgeber, und die große Chance für sie, den Ein-Tore-Rückstand wenige Augenblicke vor dem Abpfiff des Schiedsrichtergespanns Kamper/Kamper wenigstens noch in ein Unentschieden zu verwandeln. "Kluge traf und wenig später war Schluss", schilderte Schürmann recht leidenschaftslos die letzte Aktion "in einem von beiden Seiten stark gespielten Oberligapartie".

Daraus durfte man ziemlich sicher ableiten, dass der Aldekerker Trainer selbst mit diesem einen Punkt zufrieden war. Dem könne er nicht widersprechen, meinte Schürmann, der es dann aber doch nicht lassen konnte, ein kleines Haar in der eigentlich doch sehr klaren Sonntagssuppe zu finden. "Am Ende waren wir nicht clever genug", sagte Schürmann, der am gestrigen Abend seine Mannschaft nach längerer Zeit mal wieder von ihrer stärkerer Seite erlebte. Weil neben dem konstant treffenden Thomas Jentjens diesmal auch Fabian Schneider und Kreisläufer Jonas Mumme den Ball ein paar Mal mehr als zuletzt in den gegnerischen Maschen unterbringen konnten, musste schließlich nur noch eine gute Deckungsleistung her, um den Panthern auf Augenhöhe zu begegnen. Und das sei dem ATV laut Schürmann mit einer "geschlossenen Mannschaftsleistung" gut gelungen.

Auf dem Weg dahin überzeugten die Aldekerker auch mit Nehmerqualitäten. So lagen sie Ende der ersten Halbzeit mit drei Toren im Rückstand und in der ersten Phase des zweiten Durchgangs sogar mit vier Toren, aber sie kämpften sich zurück. Mit dem verdienten Lohn, dass der ATV in der Schlussphase beim Spielstand von 27:25 sogar mit zwei Toren die Nase vorne hatte. Dass es doch nicht zum Sieg reichte, lag vielleicht am fehlenden Glück oder der mangelnden Cleverness, wie es der Aldekerker Trainer sah.

TV Aldekerk: Lindenau, Thommessen - Jentjens (8), Schneider (7/2), Schwartz (5), Mumme (4), Kleinelützum (2), Hüller (1), Dickel, Kempmann, Wefers, Rampyapedi.

Quelle: RP
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