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Lokalsport
Selbst ist die Frau: TV Issum momentan ohne Trainer

Issum. Handball-Verbandsliga der Frauen: Marco Tobae hat in der Sommerpause aufgehört. Nachfolger wird gesucht.

TV Issum - TV Bruckhausen (Sa., 18.45 Uhr, Vogt-von-Belle-Platz). Bei den Handballerinnen des TV Issum liegt für die neue Verbandsliga-Saison noch einiges im Argen. Trainer Marco Tobae hatte während der Sommerpause aus privaten Gründen einen Rückzieher machen müssen. "Ich hätte die Aufgabe gerne auch in der neuen Saison übernommen. Aber das ist leider nicht möglich", bedauert der Ex-Coach die Entscheidung. Und ergänzt: "Ich bin nicht unbedingt für immer raus, muss aber wenigstens eine Auszeit nehmen."

Für Abteilungsleiter Ulf Langert begann damit eine schwierige Trainersuche, die vor dem Saisonstart noch nicht abgeschlossen ist. "Wir haben einen Kandidaten, dessen Zusage aber noch aussteht. Ich hoffe wirklich, dass beim ersten Spiel jemand auf der Bank sitzt", sagt Langert.

Folgerichtig konnte von einer optimalen Vorbereitung auf die Saison nicht die Rede sein. Das Team trainierte teilweise in Eigenregie, teilweise mit Unterstützung der Landesliga-Männer und bisweilen auch nach Vorgaben des ehemaligen Männertrainers Werner Konrads. Der hält allerdings an seinen Ruhestandsplänen fest und steht nicht zur Verfügung.

Derweil hat sich das Team selbst auch noch einmal etwas verändert. Die Abgänge von Torfrau Laura Graef und Rückraumspielerin Julia Bruckmann standen schon zum Saisonende fest. Da Anna Cox im Sommer nach Aachen gezogen ist, blieb zunächst nur noch Nina Fuchs als Torhüterin übrig. "Wir konnten glücklicherweise Julia Hesse als Rückkehrerin aus Aldekerk bei uns begrüßen", freut sich Langert. Weitere Neuzugang ist die Tochter des Abteilungsleiter. Meike Langert, die flexibel auf mehreren Positionen eingesetzt werden kann, ist aus Friedrichsfeld zu ihrem Heimatverein nach Issum zurückgekehrt und dürfte sich als wertvolle Verstärkung erweisen.

Morgen treffen die Issumerinnen zum Auftakt auf den Aufsteiger TV Bruckhausen. Die Gäste dürften besonders motiviert sein. Für die trainerlose Mannschaft kommt es zunächst einmal darauf an, die ersten Spiele zu überstehen, sich im Laufe der Hinrunde zu stabilisieren und dann irgendwie den Klassenerhalt zu schaffen. Dieses Ziel sollte sich allerdings erreichen lassen, da wegen der Gründung einer Regionalliga Nordrhein bei den Frauen diesmal nur eine Mannschaft in den sauren Apfel beißen muss.

(stemu)
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