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Fußball
Sonneveld und van den Berg hoffen auf PunkteAuf ins letzte Drittel

Kreisliga B, Gruppe 3Mit den Spieltagen zu Ostern beginnt die entscheidende Phase der Saison. Winnekendonk und Broekhuysen wollen für den Aufstieg, Wa./Wa. II, Herongen und Veert gegen den Abstieg punkten. Von Marco Büren

Zur Zeit müssten vier Mannschaften als Absteiger die Kreisliga A verlassen. Zu den heißesten Kandidaten gehören die schon abgeschlagene DJK Kleve und Sturm Wissel. Drei Mannschaften des Gelderlandes bemühen sich, nicht zum Rest zu gehören: Der TSV Wa./Wa. II, der SV Herongen und der SV Veert.

Viktoria Winnekendonk – TSV Wachtendonk/Wankum II (heute, 20 Uhr). Winnekendonk ist den Aufstiegsrängen so nahe wie lange nicht. "Deshalb muss ich meine Jungs auch heiß halten", sagt Viktoria-Trainer Helmut Rankers. Er wird wohl ohne Kapitän Daniel Lamers auskommen müssen, während Daniel Bienemann wieder spielen kann. Wachtendonks Reservetrainer Hans-Peter Holterbosch weiß, welche schwere Aufgabe auf ihn wartet: "Winnekendonk will und muss gewinnen, wir aber auch." "Vielleicht", meint Holterbosch, "können wir auch einmal Punkte holen, wenn man nicht damit rechnet."

Unterstützung von der ersatzgeschwächten ersten Mannschaft plant Holterbosch nicht ein, wohl aber von der Dritten. "Dort", sagt er, "spielen allerdings auch ein paar Granaten mit".

Sportfreunde Broekhuysen – SV Issum (heute, 19.30 Uhr). Im Hinspiel verzweifelte Broekhuysens Spielertrainer Sandro Scuderi am SV Issum: "Eine Torchance genügte denen zum Sieg", weiß Scuderi, als wäre es gestern gewesen. Nicht nur wegen der Hinspielniederlage will der Coach gegen Issum gewinnen: "Es wird Zeit, dass unser Knoten wieder platzt, denn spielerisch stimmt alles, nur die Punktausbeute eben nicht."

In Issum haperte es zuletzt an der Einstellung der Spieler. "Das ist auch Thema des Trainings dieser Woche", sagt Trainer Nils Kerkhoff, der eine "anständige Präsentation" beim Spitzenreiter erwartet.

TuS Kranenburg – TSV Weeze (20 Uhr). Acht Punkte liegt der TSV Weeze vor dem Uedemer SV auf dem ersten Abstiegsrang. Trainer Wilfried Steeger will sich dennoch "bemühen, in Kranenburg zu gewinnen". Nach wie vor ist der TSV Weeze ohne Gegentor im Pflichtspiel-Jahr 2010. Fakten, die den abstiegsbedrohten Kranenburgern sichtlich egal sein werden. "Wir geraten allmählich unter Zugzwang", sagt deren Betreuer Detlef Janssen.

SV Veert – SV Donsbrüggen (heute, 20 Uhr). Der SV Veert steckt mit mindestens einem Bein im Abstiegskampf. Trainer Christoph Gesthüsen bewahrt Ruhe, denn: "Ein Unentschieden gegen den Ersten und die Trainingsbeteiligung zeigen mir unter anderem, dass die Spieler begriffen haben, worum es geht."

Dazu setzt Gesthüsen auf die einsatzbereiten A-Jugendlichen. Einziges Manko der Veerter: "Ich hoffe, dass die Konstanz nun auch zurück kommen wird", sagt Gesthüsen erwartungsvoll.

Quelle: RP
 
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