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Badminton
Spiel, Spaß und Spannung am Badminton-Netz

Badminton: Spiel, Spaß und Spannung am Badminton-Netz
Volles Haus: 52 Doppel-Teams waren beim Hobbyturnier in der Dreifachturnhalle am Start. FOTO: Markus van Offern
Straelen. RP-Mitarbeiterin Julia Schäfer machte mit Freund Tim Filla beim Hobby-Doppelturnier für Badminton-Spieler mit und berichtet. Von Julia Schäfer

Das Badminton-Hobbyturnier in Straelen ist ein Event, auf das ich mich jedes Jahr riesig freue. Dieses mal trafen sich wieder Teilnehmer aus 31 Städten in der Straelener Gymnasiumhalle, um sechs Stunden lang spannende Spiele auszutragen. Mit 52 teilnehmenden Herren- und Mixed-Doppeln ist dieses Turnier das größte Badminton-Hobbyturnier in NRW.

Ich selbst spiele seit drei Jahren zusammen mit meinem Freund Tim Filla mit. Achim Wolff ist der Leiter der Badmintonabteilung des SV Straelen und hat das Turnier organisiert. "An einem Hobbyturnier dürfen nur Spieler teilnehmen, die momentan nicht in irgendeiner Liga mitspielen", erklärt er. "Das Wichtigste ist, dass alle Spaß haben, und man ein paar gute Bälle spielt."

Während der Anmeldung merke ich, dass sich viele Spieler bereits kennen. Sie begrüßen einander mit Handschlag oder unterhalten sich angeregt. Auch ich erkenne einige Teilnehmer der Vorjahre wieder. Gegen zwölf Uhr ist es dann endlich soweit. Achim Wolff eröffnet das Turnier nun auch offiziell: "Ich freue mich, euch alle wiederzusehen. 30 Prozent der Teams sind diesmal neu dabei. Das ist klasse. Viel Spaß, aber bitte verletzt Euch nicht", gibt er den Spielern mit auf den Weg.

Dann beginnen die ersten Spiele. Auch dieses Jahr haben Achim Wolff und seine tatkräftigen Helfer es wieder geschafft, ein sehr gut organisiertes Turnier auf die Beine zu stellen. Gespielt wird nach dem Schweizer System. Die Vorteile dieses Turniermodus sind, dass alle Teams bis zum Schluss dabeibleiben, die Spielstärke der Teams berücksichtigt wird und niemand zweimal gegeneinander spielt.

Nach vier Spielen haben Tim und ich vier knappe Niederlagen kassiert und belegen den letzten Platz der Tabelle. Wir haben trotzdem gute Laune. Achim Wolff motiviert uns: "Ohne Sieg geht hier keiner nach Hause."

Da nicht alle Doppel gleichzeitig spielen können, wartet die Hälfte der Teams unterdessen auf der Tribüne, von wo aus man eine gute Sicht auf die zwölf Badmintonfelder der Halle hat. In den Pausen sehen wir uns Spiele anderer Teilnehmer an. Ich stelle fest, dass viele Spieler die Gelegenheit nutzen, sich mit anderen Teams auszutauschen. Dadurch, dass sich alle miteinander freuen (oder auch mal kurz ärgern), entsteht in der gesamten Halle eine tolle, familiäre Atmosphäre.

Ich sitze neben acht Spielern, die den weiten Weg von Dortmund nach Straelen auf sich genommen haben. Dazu gehören auch Carsten Laukamp und Thomas Wulfert, die dieses Jahr zum dritten Mal als Doppelteam teilnehmen. "Wir kommen so oft wieder her, weil das Turnier Spaß macht und wir die Chance haben, außerhalb des Hobbykreises gegen andere Doppel zu spielen. Wir haben hier schon spannende Spiele erlebt - auch dieses Mal", sagen beide. Während unserer Spiele werden Tim und ich am Ende sogar von unseren Tribünennachbarn mit Applaus unterstützt. Wir schaffen es danach sogar, noch drei Spiele für uns zu entscheiden. Dann ist die letzte Runde schon vorbei und die Sieger werden mit silbernen Pokalen geehrt.

Bei den Herren belegen Julian Heinen und Tom Kockerbeck aus Kessel den ersten Platz, in der Mixed-Kategorie setzen sich Linda Gövert und Falko Engels aus Geldern durch.

Linda Gövert nimmt schon zum zweiten Mal teil. "Ich spiele hobbymäßig beim GSV Geldern. Im vergangenen Jahr habe ich hier mein erstes Hobbyturnier überhaupt gespielt, und es gefiel mir auf Anhieb. Darum bin ich dieses Mal wieder hier", sagt sie.

Im Anschluss an die Siegerehrung haben alle Teilnehmer die Chance, bei der Tombola einen der zum Badmintonsport passenden Preise zu gewinnen. Zum Schluss bedankt sich Achim Wolff bei allen: "Ich habe tolle Spiele gesehen, ganz große Klasse."

Und auch wir sind uns schnell einig. Unsere Tribünennachbarn, Tim und ich ziehen das Fazit: Nächstes Jahr machen wir wieder mit.

Quelle: RP
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