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Handball
Straelen ist in der Außenseiterrolle

Gelderland. Handball-Landesliga, Gruppe 1: Der TV Aldekerk II hat das Schlusslicht zu Gast.

SV Straelen - Turnerschaft St. Tönis (heute, 19.30 Uhr). Sie waren angetreten, um in der Liga ein gewichtiges Wort um den Aufstieg mitzureden, schließlich war die eh schon starke St. Töniser Mannschaft vor der Saison personell noch einmal verstärkt worden.

Unter anderem fanden mit Jan Schwarz und Alexander Sobiech zwei Spieler den Weg zur Turnerschaft, die bereits in höheren Spielklassen aktiv waren. Nach sieben Spieltagen und 9:5-Punkten ist für St. Tönis zwar nichts verloren, doch ist auch ein wenig Ernüchterung eingekehrt. "Wir wollen gewinnen, auch wenn wir als Außenseiter in die Partie gehen. St. Tönis ist auf allen Positionen doppelt gut besetzt. Bei uns muss schon einiges stimmen, um diesen Gegner schlagen zu können", hofft SVS-Coach Dieter Pietralla darauf, dass seine Mannschaft heute Abend einen "Sahnetag" erwischt. Die Grün-Gelben haben beim jüngsten Pokalsieg gegen Ligakonkurrent Germania Oppum etwas Selbstvertrauen tanken können. "Auch wenn der Gegner nicht in Bestbesetzung angetreten ist, war das phasenweise ein richtig guter und konzentrierter Auftritt, zumal wir auch 'ohne Sieben' auskommen mussten", sagt Straelens Trainer.

Pietralla plagen auch vor dem Spiel gegen die Turnerschaft aus St. Tönis Personalsorgen. Uli Misera, Daniel Meyer, Thorsten Arts (alle verletzt) und Tobias Kox (Hochzeitsreise) werden definitiv fehlen. Hinter den Einsätzen von Alexander Burghans-Kähler und Marco Verbeek stehen Fragezeichen. "Das macht die eh schon schwierige Aufgabe nicht leichter", so Pietralla.

TV Aldekerk II - TV Korschenbroich III (heute, 17.30 Uhr, Vogteihalle). Sollte es der Zweitvertretung des TV Aldekerk heute Abend nicht gelingen, die Tabellenführung mit einem klaren Sieg zu verteidigen, wird die Mannschaft vermutlich von den eigenen Fans aus der Halle verbannt.

Zu Gast ist mit dem TV Korschenbroich III nämlich das noch sieglose Schlusslicht der Landesliga-Gruppe 1 und somit eine der Schießbuden der Liga. "Das ist eine Pflichtaufgabe und ich hoffe, dass meine Spieler das genauso sehen", sagt Aldekerks Trainer Nils Wallrath. Der Aufsteiger sei eine junge Truppe, die in der Breite grundsätzlich gut besetzt ist. "Die haben einen starken Linksaußen, aber das soll uns nicht darin beirren, den Weg für die nächsten Aufgaben zu ebnen."

Gedanklich ist der Aldekerker Trainer nämlich schon wieder eine Woche weiter, wenn es in Schwafheim zum Spitzenspiel der Liga kommen wird.

(terh/stemu)
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