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Lokalsport
Straelener Nachwuchs ist bereit für die Niederrheinliga

Straelen. Die A-Junioren des SV Straelen starten am Sonntag beim FC Kray in die neue Saison. Trainer Markus Hilgemann ist zuversichtlich. Von Volker Himmelberg

Die A-Junioren des SV Straelen haben eine Marathon-Saison mit Happy-End hinter sich. Am 3. Juli durften die Grün-Gelben endlich jubeln: Mit einem 2:0-Erfolg gegen den SV Uedesheim machte der Nachwuchs von der Römerstraße den Aufstieg in die Niederrheinliga perfekt.

Ab sofort tragen zwei Männer die sportliche Verantwortung, die ins Lager des Siegers gewechselt sind. Trainer Markus Hilgemann und sein Assistent Roger Hipkens saßen Ende Mai noch auf der Bank der A-Junioren des 1. FC Kleve, als der SV Straelen mit einem 2:0 gegen die Rot-Blauen die Kreismeisterschaft in den Süden holte.

Hilgemann ist von seinem neuen Verein und der neuen Mannschaft begeistert: "Wir haben uns gut vorbereitet und sind für die Saison gerüstet. Und in Stephan Houben arbeitet in Straelen ein Trainer, der sich sehr für die jungen Spieler interessiert." Ein Youngster durfte sogar bereits seine Landesliga-Premiere feiern. Angreifer Maik Hemmers half am ersten Spieltag dabei, in den Schlussminuten bei den Sportfreunden Königshardt den knappen 1:0-Vorsprung zu sichern. Der 18-Jährige, der einen Teil seiner fußballerischen Ausbildung bei Borussia Mönchengladbach genossen hat, bildet mit Marwin Driessen und Yannis Weyers das Trio, das bereits zum erweiterten Kader des Landesliga-Tabellenführers gehört.

Hilgemann und Ripkens haben drei Talente vom Klever Bresserberg mitgebracht: Fernando Manthey-Diaz, Soufian Zarouali und Berk Karabulut. Wobei Letzterer eine längere Pause hinter sich hat, weil sein alter Verein TSV Weeze ihm im Winter keine Freigabe erteilt hatte. Ansonsten ist die Aufstiegs-Mannschaft komplett zusammengeblieben.

Vor dem Saisonstart am kommenden Sonntag beim Titelaspiranten FC Kray sind die Verantwortlichen guter Dinge, dass sich die Straelener Talente in der Niederrheinliga etablieren können. "Die Spieler wurden in der Leistungsklasse nur gelegentlich gefordert. Jetzt müssen sie verinnerlichen, dass sie in dieser Saison 26 Endspiele haben", erklärt Hilgemann.

Die 14 Mannschaften umfassende Liga ist in eine Drei-Klassen-Gesellschaft unterteilt. Die Spitzengruppe reicht bis Platz sechs, der die direkte Qualifikation für eine weitere Niederrheinliga-Saison bedeutet. Das Mittelfeld geht bis Rang zehn und zieht die Teilnahme an einer Aufstiegsrunde nach sich.

Markus Hilgemann: "Das ist das realistische Ziel, an dem wir uns orientieren und das wir erreichen möchten." Die Plätze 11 bis 14 bilden die Tabuzone. Doch die Jungs in Grün und Gelb dürften stark genug sein, um den Abstieg zu verhindern.

Quelle: RP
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