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Lokalsport
SV Issum möchte Kunstrasen-Platz

Issum. Der Sportverein hat einen Antrag an die Gemeinde gestellt, den bestehenden Tennenplatz umzuwandeln. Noch gibt es keine konkreten Finanzierungspläne. Von Christian Cadel

Nachdem schon einige Sportvereine in der Region sich erfolgreich um einen eigenen Kunstrasenplatz bemüht haben, hat sich nun auch der SV Issum dazu entschlossen, einen entsprechenden Antrag auf Umwandlung des bereits bestehenden Tennenplatzes zu einem Kunstrasenplatz an die Gemeinderatsfraktionen zu stellen.

Darin bittet der Verein um "grundsätzliche Zustimmung". "Grundsätzlich gilt, dass Kunstrasenplätze die Zukunft sind. Wir stehen schließlich auch mit anderen Vereinen in der Region im Wettbewerb", sagt Frank Wanner, erster Vorsitzender des SV Issum. Bereits zu Jahresbeginn haben sich Vereinsvertreter mit Vertretern der Firma "polythan" getroffen, um die Machbarkeit des Vorhabens zu besprechen. Bei einem Ortstermin ging es vor allem um die Frage, welche Einflüsse der derzeitige Baumbestand haben könnte. Wie es im Vereinsantrag heißt, habe man festgestellt, dass der Tennenplatz zu einem Kunstrasenplatz umgewandelt werden könne.

Weiteren Rat holte sich der SV Issum bei der Firma "geo3" aus Bedburg-Hau, die sich schon damals um den Bau den heutigen Tennenplatzes gekümmert hatte. Geklärt werden sollte die Frage, ob der Bodenuntergrund für eine Platzumwandlung geeignet sei. "Die Firma hat den Platz damals so angelegt, dass eine spätere Umwandlung zu einem Kunstrasenplatz möglich ist", sagt Wanner. Auch eine Fluchtlichtanlage ist bereits vorhanden.

Konkrete Finanzierungspläne gibt es allerdings noch nicht. "Natürlich haben wir schon über mögliche Varianten der Finanzierung gesprochen. Doch bevor wir konkrete Pläne schmieden, möchten wir zunächst die Entscheidung aus der Politik abwarten", erklärt der Vorsitzende. Der Antrag des Vereins wird demnächst vom Issumer Sportausschuss erörtert. Wanner ist zum jetzigen Zeitpunkt recht optimistisch, dass in den nächsten drei bis vier Jahren Bewegung in die Angelegenheit kommt: "Zunächst müssen aber Gespräche geführt werden. Was danach kommt, wird sich zeigen."

Quelle: RP
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