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Volleyball
SV Straelen behält trotz kurzer Zitterphase die Oberhand

Volleyball: SV Straelen behält trotz kurzer Zitterphase die Oberhand
Doppelt hält besser: Die Straelenerinnen Bettina Walters (l.) und Irene Litke (r.) blocken einen Angriffsball von Gelderns Kristin Harmsen (m.). FOTO: Seybert
Gelderland. Volleyball-Landesliga, Frauen: Im Derby gegen den VCE Geldern II siegt die Mannschaft am Ende doch deutlich mit 3:0. Von Fritz Holtmann

Der TSV Weeze schlägt MTV Union Hamborn.

SV Straelen - VC Eintracht Geldern II 3:0 (26:24, 25:17, 25:16). "Es war schon etwas traurig, wie wir im ersten Satz gespielt haben", sagte Straelens Trainerin Marylka Scheinert. Vor allem Mitte des ersten Durchgangs war eine Flaute im Straelener Angriff nicht zu übersehen. Lokalrivale Geldern witterte Morgenluft und lag nach klarem 8:13-Rückstand bei 14:14 auf gleicher Höhe mit den Blumenstädterinnen. Straelen hatte dann weiter Mühe, den Tabellenvorletzten VCE II in Schach zu halten. Die Passverteilung und Anspiele von Straelens Zuspielerin Ludmilla Beznoskova ließen öfters zu wünschen übrig. Auf der anderen Netzseite holte Außenseiter Geldern dagegen ein Optimum aus seinen Möglichkeiten und Straelens hoher Fehlerquote heraus. Nach 21:23-Rückstand bot sich dem VCE bei 24:24 sogar die Chance, im Derby mit 1:0 in Führung zu gehen. Erst ein Angriff von Irene Litke und danach ein perfekter Block von Bettina Walters zum Straelener 26:24 verhinderten dieses Szenario. Mit der 1:0-Führung im Rücken nahm das SVS-Spiel in den weiteren Sätzen mehr Fahrt auf. Vor allem außen konnte Geldern den Blumenstädterinnen im Angriff nur noch wenig entgegensetzten. "Wenn man nicht angreift, dann holt man auch kaum Punkte", sagte VCE-Coach Matthias Valentin zu Gelderns Satzverlusten von 17:25 und 16:25.

SVS: Walters, Schaffers, Post, I. Litke, Taxen, Beznoskova, Hechler, Förster, Gezorreck, J. Litke, Bergers, Vietz. VCE: Samat, Harmsen, E. Antoniazzi, Leferink, Proksch, Schoofs, Stipek, G. Antoniazzi, Kastell, Litschka, Tepaß, Martel.

TSV Weeze - MTV Union Hamborn 3:1 (20:25, 25:20, 25:23, 25:18). Schon anfangs des Duells mit Aufsteiger Hamborn sah Weezes Coach Claus Brendgen, dass sein Team vor heimischer Kulisse anders auftreten wollte als noch am vorigen Spieltag. "Im Angriff lief vieles besser als zuletzt gegen Geldern", sagte Brendgen. Weeze lag bis zum 20:20 in Satz eins konstant auf Augenhöhe mit den Hamborner Gästen, die bei 24:22 mit einem Netzroller zum 25:22 etwas glücklich mit 1:0 in Führung gingen. Die Antwort der im Zuspiel von Marion Schneider dirigierten TSV-Sechs kam umgehend. Die Gastgeberinnen setzten sich Mitte des zweiten Satzes auf 13:9 ab und brachten diesen Vorsprung sicher mit 25:20 zum Satzausgleich ins Ziel. In Satz drei fühlte sich Brendgen noch mal an die Pleite gegen Geldern erinnert. "Meine Spielerinnen haben nach der 10:9-Führung auf einmal bei Angriffen wieder viel zu viel überlegt", klagte er. Ab 14:17 war eine Aufholjagd nötig, die dann schließlich nach Brendgens Auszeit bei 19:21 erfolgreich mit 25:23 zum 2:1 abgeschlossen wurde. Vollkommen Herr der Dinge war das in der Abwehr oft nicht gut postierte TSV-Team danach in Satz vier noch nicht. Weeze brauchte eine Aufschlagserie von Annika Eller, um zur Satzmitte die Weichen zum 25:18 und zum 3:1 stellen zu können.

TSV: Winkels, Müller, Derksen, Ingenbleek, Gipmans, Schneider, Herzog, Eller, Koenen, Dreier.

Quelle: RP
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