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Handball
SV Straelen hat dicken Brocken vor sich

Handball: SV Straelen hat dicken Brocken vor sich
Der zweite Saisonsieg soll folgen: Die SVS-Handballer um Jens Groetelaers (Mitte) reisen zum TV Anrath. FOTO: van Offern
Gelderland. Handball-Landesliga: Nach dem ersten Saisonsieg in der Vorwoche will die Mannschaft von Trainer Dieter Pietralla beim TV Anrath alles geben, um nachzulegen. Der TV Aldekerk II reist zum TV Erkelenz, Issum empfängt Rheinhausen.

Aldekerks Handball-Reserve stellt sich auf einen heimstarken Gastgeber ein. Im Spiel gegen Rheinhausen will der TV Issum auf seine größere Routine setzen.

Gruppe 1: TV Anrath - SV Straelen (heute, 18 Uhr). Nach dem ersten Saisonsieg in der Vorwoche hieß es für den SV Straelen, erst einmal tief durchatmen. "Der Erfolg gegen Grefrath hat uns gutgetan. Wir haben uns für eine engagierte und phasenweise auch spielerisch ordentliche Leistung belohnt", sagt Trainer Dieter Pietralla, der nun hofft, dass der Knoten bei seinen Mannen endlich geplatzt ist. "Jetzt müssen wir gegen Anrath nachlegen und zeigen, dass unser erster Saisonsieg keine Eintagsfliege war."

Der TVA Anrath hat bisher noch keinen Punkt auf seinem Konto und kassierte zuletzt eine 24:28-Niederlage gegen die ebenfalls nicht überzeugend in die Saison gestarteten Oppumer. "Wir treffen auf eine kampfstarke Truppe in einer bekannt lauten Halle. Dort zu bestehen ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit", meint Pietralla, der ein intensives Aufeinandertreffen, in dem Kampf Trumpf sein wird, erwartet. Deshalb warnt Straelens Trainer sein Team vor einem wuseligen Mittelmann und einem Halblinken mit der Lizenz zum Werfen. Ob Anraths "Rückraumwaffe" Matthias Hofer von seiner Verletzung genesen ist, wird sich zeigen müssen. "Wir sind auf seinen Einsatz auf jeden Fall vorbereitet", so Pietralla, der seinerseits mit Personalproblemen zu kämpfen hat. Torsten Arts zog sich im Spiel gegen Grefrath einen Bänderriss im Fuß zu und fällt für mehrere Wochen aus. Auch Daniel Meyer wird wohl nicht rechtzeitig fit werden. Angepfiffen wird die Partie um 18 Uhr in der Leineweberhalle in Anrath.

TV Erkelenz - TV Aldekerk II (heute, 18.45 Uhr). Auch wenn ATV-Spielertrainer Nils Wallrath den heutigem Gastgeber in diesem Jahr noch nicht beobachten konnte, schätzt er die Aufgabe für Aldekerks Männer-Reserve, bestehen zu können, als lösbar ein. "In Erkelenz zu spielen ist immer schwer, aber wir sind zuversichtlich. Zumal wir voraussichtlich in voller Besetzung anreisen können." Das Team sei aus den Vorjahren bekannt, jedoch habe sich in der Zusammensetzung einiges geändert. So lässt sich eine verlässliche Prognose eher nicht abgeben, aber die richtigen taktischen Ideen will Wallrath im Gepäck haben. Erkelenz ist insbesondere zu Hause sehr kampfstark, und genau darauf will der ATV-Coach sein Team einstellen. "Wir wollen zwei Punkte mit nach Hause bringen, damit sich die weite Anreise auch lohnt." Es komme jetzt darauf an, eine siegreiche Serie hinzulegen, ehe es im Dezember zu den Duellen mit den Top-Favoriten der Landesliga-Gruppe komme. "Danach wissen wir dann mehr darüber, wo wir in diesem Jahr leistungsmäßig stehen."

Gruppe 3: TV Issum - SG OSC Wölfe Rheinhausen (heute, 18.45 Uhr). Die Aufgabe, die heute Abend auf Issums Handballmänner wartet, dürfte deutlich schwerer sein, als zuletzt gegen Biefang. Die Wölfe, nahezu identisch mit den Löwen Duisburg aus der vergangenen Saison, sind ein junges Team, das es dem TV Issum nicht leicht machen wird. "Die Mannschaft ist schnell, versiert im Angriff und stark in der Abwehr", sagt TVI-Trainer Werner Konrads. Darauf hat er sein Team eingestellt. "Wir müssen mit einem ruhigen und klaren Kopf an die Begegnung herangehen und auf unsere größere Routine bauen." Erwischt Rheinhausen einen guten Tag, dann könne jede Mannschaft der Liga gegen sie verlieren - unabhängig davon, dass die Mannschaft mit den meisten Gegentreffern insgesamt und zwei Niederlagen in zwei Spielen nicht ganz so erfolgreich in die Saison gestartet ist. Die Issumer haben immerhin schon einen Sieg mehr auf dem Konto und werden darauf hoffen, gegen die Wölfe viele Treffer zu landen. Nicht dazu beitragen kann Lars Lippkow, was im Rückraum für einen Lücke sorgen wird, die es zu kompensieren gilt.

(terh/stemu)
 
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