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Handball
SV Straelen sucht den Spielgestalter

Gelderland. Handball-Landesliga, Männer: Nach der Niederlage gegen Süchteln fordert Trainer Dieter Pietralla mehr Passsicherheit. Issum empfängt GSG Duisburg.

Der TV Issum wird heute Abend gegen Duisburg auf einige Stammspieler verzichten müssen.

Gruppe 1: DJK Germania Oppum - SV Straelen (morgen, 12 Uhr). Die Abwehr stand, doch was die grün-gelbe Offensive zum Saisonstart aufs Süchtelner Tor brachte, war ziemlich wenig. Am Ende zu wenig, um Zählbares in heimischer Halle zu halten.

Es war nicht zu übersehen, dass sich der SVS nach dem Abgang von Nermin Rufatovic noch auf der Suche nach einem neuen Spielgestalter befindet. Für den Job war eigentlich Nils Janßen vorgesehen, doch der laboriert nach wie vor an einer Verletzung. Dass er fürs Spiel in Oppum (Anwurf morgen um 12 Uhr, Halle Scharfstraße) fit wird, ist eher unwahrscheinlich. Sowohl Martin Pieper als auch Mike Beyer und Danny Mangelmann konnten auf der Position nicht so recht überzeugen. "Ganz klar: Das muss besser werden - und das wird besser werden. Vielleicht schon am morgen", zeigt sich Straelens Dieter Pietralla vor der Fahrt nach Krefeld vorsichtig optimistisch. Auch Oppum startete alles andere als optimal in die neue Spielzeit. Mageren 18 eigenen Treffern standen in Biesel 26 Gegentore gegenüber. Bei der Germania lief also ebenfalls nicht alles rund. "Basis für einen möglichen Erfolg muss für uns eine gute Defensivleistung sein. Stehen wir ähnlich kompakt, und hält Tobias Kox ähnlich stark wie gegen Süchteln, sehe ich uns auf einen guten Weg", so Pietralla. Im Angriff fordert er von seinen Mannen jedoch mehr Mut und Entschlossenheit - und deutlich weniger technische Unzulänglichkeiten. "Wir brauchen eine gewisse Passicherheit, wenn wir unser Spiel spielen wollen. Einzelaktionen allein dürften auch in Oppum nicht ausreichen, um mit einem Sieg vom Parkett zu gehen."

Gruppe 3: TV Issum - GSG Duisburg (heute, 18.45 Uhr). Ohne Torwart Jens Holsteg sowie Steffen Hericks und Johannes Teuwsen muss Trainer Tom Strack heute Abend gegen Duisburg antreten. Dafür sind Mathias Leenings und Sebastian Senzek wieder dabei, Stephan Swyen hat angekündigt, auszuhelfen. Im Tor wird Fabian Senzek einspringen. Duisburg habe als Aufsteiger ein eingespieltes Team, das häufig mit einer offenen Abwehr agiere. "Aber wir haben ein paar Lösungen parat, darauf mit unserem Angriff zu reagieren", sagt Strack. "Wir versuchen auf jeden Fall, an die Leistung der zweiten Hälfte in Bocholt anzuknüpfen. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Fehler aus dem Spiel abstellen können und gegen Duisburg eine gute Leistung zeigen." Zumal man zuhause auf jeden Fall bemüht sei, die Punkte zu behalten.

(terh/stemu)
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