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Volleyball
SV Straelen und VCE Geldern II treffen sich zum Lokalderby

Gelderland. Volleyball-Landesliga, Frauen: SV Straelen - VC Eintracht Geldern II (morgen, 15 Uhr, Halle Grundschule, Fontanestraße). Den gastgebenden Blumenstädterinnen konnte nicht entgehen, dass Gelderns bis dahin siegloser Zweitvertretung mit 3:2 gegen Weeze zuletzt ein kaum zu erwartender Coup gelungen ist. Das Selbstbewusstsein der Schützlinge von VCE-Coach Matthias Valentin bekam kurz vor dem Derby in Straelen einen gehörigen Schub. "Wir sind jetzt auf alles vorbereitet und werden den VCE bestimmt nicht unterschätzen", sagt SVS-Trainer Krystian Scheinert.

Schon in der Saisonvorbereitung maßen beide Teams ihre Kräfte. Ein Sieg ging an die Eintracht, der andere an die Straelenerinnen, die als Tabellenvierter nun die Favoritenrolle inne haben. Diese eindeutige Rollenvorgabe wird durch Scheinert auch akzeptiert. "Jetzt zuerst gegen Geldern und danach zum Hinrundenabschluss gegen Aufsteiger Dinslaken müssen wir alle sechs Punkte holen", fordert er.

TSV Weeze - MTV Union Hamborn (morgen, 15 Uhr, Sportzentrum). Nach der 2:3-Pleite gegen den Tabellenvorletzten VCE Geldern II blieb Weezes Team vor dem Duell mit Hamborn ebenso wenig Zeit, verlorenen Punkten nachzutrauern, wie den Gästen. Auch Hamborn quittierte gegen Dinslaken eine unerwartete 1:3-Niederlage. Fast ohnmächtig musste TSV-Coach Claus Brendgen in Geldern zusehen, wie nach und nach, mit dem Tie-Break als Tiefpunkt, im Weezer Angriff kaum noch etwas ging. Weezes Selbstvertrauen war im Keller und Brendgen hatte mit Zuspielerin Marion Schneider und Libera Katrin Herzog als Auswechselspielerinnen kaum Möglichkeiten, personell auf die Misere im Angriff sowie in Annahme und Abwehr zu reagieren.

Die bisherige Siegesserie übertünchte Weezes dünne Personaldecke im Außenangriff. Weil sich Carla Müller gegen den VCE an der Hand verletzte, wird die Situation noch prekärer. Ein Negativszenario mit Niederlagen nun gegen Hamborn, danach gegen den Tabellenzweiten Humann Essen und zum Hinrundenende gegen die abwehrstarke Borbecker Mannschaft droht, wenn der TSV die Probleme im Angriff und in den vorgelagerten Elementen Annahme und Abwehr nicht in den Griff bekommen sollte.

(holt)
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