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Handball
SVS-Frauen benötigen weitere Punkte

Handball: SVS-Frauen benötigen weitere Punkte
Am späten Sonntag-Nachmittag steht für die Regionalliga-Handballerinnen des SV Straelen in der Sporthalle im Schulzentrum eine wichtige Partie auf dem Programm. FOTO: Seybert
Straelen. Handball in Straelen: Die ersten Mannschaften der Blumenstädter präsentieren sich dem eigenen Publikum. Von Michael Terhoeven

Die Freunde des Straelener Handballs bekommen an diesem Wochenende in der Halle im Schulzentrum Handball satt geboten. Heute Abend versuchen die Männer ihre Spitzenposition in der Landesliga zu verteidigen, am Sonntag sind die Frauen in der Regionalliga an der Reihe. Sie allerdings kämpfen mit anderen Vorzeichen - für sie geht es um Futter gegen den Abstieg.

Landesliga Männer: SV Straelen - TuS Treudeutsch Lank II (Sa., 19.30 Uhr). Die einen haben den Aufstieg fest im Blick, die anderen müssen sich trotz des jüngsten Sieges gegen Schwafheim nach wie vor Sorgen um den Klassenerhalt machen. Da scheinen die Rollen klar verteilt zu sein. Dieter Pietralla will davon aber nichts hören: "Lank ist ein ernst zu nehmender Gegner. Wenn wir da nicht hellwach sind, gibt es ein böses Erwachen", warnt der SVS-Coach vor einer laschen Einstellung. Bei gerade einmal zwei Zählern Vorsprung auf den ärgsten Verfolger aus Rheydt, sollte man dusselige Ausrutscher vermeiden, zumal noch Gegner anderen Kalibers auf den Spielplan stehen.

Lanks Reserve ist eine Wundertüte: Man weiß nie wer aufläuft. In Bestbesetzung ist der TuS eine ernst zu nehmende Gefahr für jeden Gegner der Liga. "Spieler wie Alexander Gronwald oder Philip Menkenhagen feuern aus allen Lagen... weil sie es können", sagt Dieter Pietralla. Und auch andere Zweite-Reihe-Spieler wissen, wie man das Runde ins Eckige jagt. Dementsprechend hat sich Straelens Trainer einen Plan B zurechtgelegt, falls die 6:0-Deckung nicht aggressiv genug agieren sollte. "Es geht darum, unbedrängte Würfe zu vermeiden, auch um unseren Torhütern zu helfen", so der SVS-Coach. Das Gespann besteht diesmal aus dem wiedergenesenen Max Eickelpooth und Tim Löbbers aus der Reserve, da mit Martin Pieper Keeper Nummer 1 beruflich verhindert ist. Ansonsten vermeldet Pietralla "alle Mann an Bord". Auch Jens Groetelaers meldet sich wieder fit. Das erhöht die Siegchancen der Blumenstädter, ist er in der Offensive und Defensive doch ein entscheidender Faktor im Spiel des SVS.

Regionalliga-Nordrhein Frauen: SV Straelen - Turnerschaft St. Tönis (So., 17.30 Uhr). Vier Begegnungen sind noch zu spielen und damit noch acht Punkte zu vergeben. Jeder einzelne davon könnte für die Grün-Gelben im Kampf um den Klassenerhalt Gold wert sein, ist ihnen die Konkurrenz doch dicht auf den Fersen. Die ersten Zähler sollen bereits am Sonntagabend eingefahren werden. Dann ist die Turnerschaft aus St. Tönis zu Gast in der Sporthalle am Schulzentrum. "Eine schwierige, aber machbare Aufgabe. Aber nur wenn es den Mädels gelingt, eine gute Leistung abzurufen", sagt Thomas Floeth, Trainer des Straelener Regionalligisten.

Der kann in diesem stets heiß umkämpften Derby voraussichtlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Einzig hinter dem Einsatz von Steffi Heuvels steht noch ein kleines Fragezeichen. Dafür gelang es ihm, "Aushilfe" Nina Pellens nach ihrem Galaauftritt bei Fortuna Köln für die verbleibenden Spiele zu verpflichten. Fest steht: Jede Kraft wird gebraucht, um spielstarke St. Töniserinnen zu fordern und dann auch zu schlagen.

Die Turnerschaft gehört nicht ohne Grund zu den torhungrigsten Teams der Liga. Motor der Mannschaft ist die wuselige Aufbauspielerin Verena Wolf. Auf der rechten Angriffsseite nutzt Rabea Brüren jede noch so kleine Lücke zum Durchbruch - im Hinspiel versenkte sie die Kugel elf Mal in den Maschen des Straelener Tores. "Und dann gibt es da noch zwei Spielerinnen, die aus der zweiten Reihe werfen können", ergänzt Straelens Trainer, der die Stärken des kommenden Gegners genau analysiert hat.

Es gibt gegen die Turnerschaft defensiv also einiges zu tun. Erst recht, wenn man aus der Abwehr heraus für Tempo sorgen will. "Hier bieten sich Möglichkeiten", hat Thomas Floeth festgestellt. Er fordert das eine oder andere "leichte" Tor, damit sich seine Handballerinnen gegen den zu erwartenden 6:0-Abwehrbeton nicht abarbeiten müssen.

Quelle: RP
 
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