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Tischtennis-Asse bereit für den Klassenerhalt

Tischtennis: Tischtennis-Asse bereit für den Klassenerhalt
FOTO: Evers, Gottfried (eve)
Geldern. Die NRW-Liga-Teams des SV Walbeck und Landesligist TTC Geldern-Veert haben sich eine gute Ausgangsposition verschafft. Von Volker Himmelberg

Die Hinrunden-Bilanz der drei Aufsteiger aus Geldern ist ordentlich. Trotz der personellen Probleme überwintern die beiden NRW-Liga-Teams des SV Walbeck und Landesligist TTC Geldern-Veert jeweils auf einem Platz, der am Saisonende die Rettung bedeutet. In der Rückserie, die bereits am 9. Januar beginnt, gehen die Mannschaften zum Teil mit veränderten Aufstellungen an den Start. Die Zuversicht ist groß, dass am Ende der angestrebte Klassenerhalt herausspringt.

Die Spitzenspieler auf einen Blick: Der litauische Nationalspieler Kestutis Zeimys (links) holt an der Seite von Christian Peil im oberen Paarkreuz regelmäßig für den SV Walbeck die Kohlen aus dem Feuer, Seine Vereinskameradin Franziska Holla führt ihre Mannschaft nahezu im Alleingang zum Klassenerhalt. Eine Wachablösung gibt's beim Landesliga-Aufsteiger TTC Geldern-Veert: Jürgen Zeimetz ist die neue Nummer eins. FOTO: Archiv

Tischtennis-NRW-Liga der Männer: SV Walbeck, 9:13-Punkte, Platz neun. "Die Mannschaft hätte sich vielleicht den einen oder anderen Punkt mehr gewünscht. Sie steht momentan aber auf dem Platz, an dem sie sich von vorneherein orientiert hatte", sagt Abteilungsleiter Ludger Hebinck. Dem Aufsteiger, der sich als Tabellendritter der abgelaufenen Verbandsliga-Saison souverän für die neue Spielklasse qualifiziert hatte, machte in den ersten elf Spielen ein Problem zu schaffen: das mittlere Paarkreuz. Peter Koelen (zwei Siege, 14 Niederlagen) und Oliver Schauer (4:16) blieben in der Regel hinter den Erwartungen zurück.

Dafür war auf das Walbecker Spitzenduo Verlass. Der litauische Nationalspieler Kestutis Zeimys und Christian Peil können jeweils eine Einzelbilanz von 13:7 vorweisen. Im Doppel lief's für die beiden Walbecker Asse sogar noch besser (13:2). Weil Zeimys/Peil in den entscheidenden Momenten starke Nerven zeigten, sprangen für den Aufsteiger zwei 9:7-Erfolge und immerhin drei Unentschieden heraus. Für die Rückserie, die am 9. Januar mit dem wichtigen Gastspiel beim Vorletzten Bayer Uerdingen II beginnt, setzt der SV Walbeck außerdem auf einen Hoffnungsträger. Youngster Yannick Büns, der wegen einer Schulterverletzung bislang nur ein Einzel bestreiten konnte, soll für Peter Koelen an Position drei in die Mitte rücken. Sein Comeback soll er nach Möglichkeit schon in Krefeld feiern.

NRW-Liga der Frauen: SV Walbeck, 8:14-Punkte, Platz acht. Ohne ihren Mitspielerinnen auf die Füße treten zu wollen: Beim amtierenden Verbandsliga-Meister lautet das Motto "Erst kommt Franziska Holla, dann lange nichts". Die Walbecker Spitzenspielerin, die vor einigen Jahren schon bei ihrem Gastspiel beim Regionalligisten DJK Rheydt unter Beweis gestellt hat, dass sie mühelos zwei Klassen höher spielen könnte, weist die überragende Einzelbilanz von 23 Siegen bei gerade einmal drei Niederlagen auf. Während bei ihrer Schwester Marina (7:18) und ihrer Cousine Verena Horsten (4:16) noch reichlich Luft nach oben besteht, hat "Küken" Lucca Mattheus (10:12) gezeigt, dass in Zukunft mit ihr zu rechnen ist. Die Zeichen stehen für die Walbecker Auswahl allerdings bei vier Punkten Vorsprung auf Relegationsplatz zehn eindeutig auf Klassenerhalt. Voraussetzung: Franziska Holla bleibt fit.

Verbandsliga der Frauen: TTC Geldern-Veert und SV Walbeck II, jeweils 11:11-Punkte, Plätze fünf und sieben. Enger geht's nicht. Die beiden Lokalrivalen haben nur drei Punkte Rückstand auf Relegationsplatz zwei, allerdings gerade einmal zwei Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Die Gelderner Auswahl vertraut nach wie vor auf Routine. Annemarie Falkowski, frisch gebackene Westdeutsche Meisterin der Seniorinnen 65, verzeichnete in der Hinrunde zehn Einzelsiege und fünf Doppel-Erfolge an der Seite von Sandra Ehren. Gelegentlich kommt auch noch Petra Redam zum Einsatz - Westdeutsche Meisterin der Seniorinnen 70.

Landesliga der Männer: TTC Geldern-Veert, 10:12-Punkte, Platz sieben. Der amtierende Bezirksliga-Meister hat zwar nur zwei Zähler Vorsprung auf Relegationsplatz zehn, den aktuell der TTV Rees-Groin II einnimmt. Doch allzu groß sind die Abstiegssorgen im Lager der Blau-Weißen nicht. Der Grund: Die Mannschaft kann die Rückserie endlich wieder in Bestbesetzung in Angriff nehmen. Hans-Jürgen Voss, der wegen anhaltender Beschwerden an der Bandscheibe ein halbes Jahr lang hatte passen müssen, feiert im unteren Paarkreuz an Position sechs sein Comeback. Er löst Ralf Aengenheyster ab, der als Spitzenspieler die zweite Gelderner Mannschaft in die Kreisliga führen sollen. "Shooting-Star" Achim op de Hipt, der in der Hinrunde eine ausgezeichnete Einzelbilanz (12:3) erzielte, rückt wegen des gestiegenen Ranglistenwertes ("QTTR") auf Position drei vor.

Ganz oben gibt's eine Wachablösung. Jürgen Zeimetz, der sich in der laufenden Saison in glänzender Verfassung präsentiert (11:4-Einzel), ist die neue Gelderner Nummer eins. Er bildet mit seinem Vorgänger Andreas Dittrich das obere Paarkreuz.

TTC-Vorsitzender Eugen Brück: "Ich bin mir ganz sicher, dass wir in dieser Formation mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben."

Quelle: RP
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