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Handball
Trotz Pleiten, Pech, Pannen: Happy-End für SV Straelen

Straelen. Handball-Oberliga der Frauen: Der Tabellenvierte mühte sich gestern Abend zu einem 32:31-Heimsieg.

SV Straelen - TV Lobberich 32:31 (17:13). Obwohl sein Team letztlich gewonnen hatte, zeigte sich SVS-Coach Harry Mohrhoff gestern Abend nach dem Schlusspfiff nicht wirklich zufrieden. "Wir haben uns zu viele billige Fehler geleistet und uns so in eine kniffelige Lage gebracht. Das war so etwas von unnötig", ärgerte sich Straelens Trainer über einen finalen Krimi, der für die Grün-Gelben trotz Pleiten, Pech und Pannen ein Happy-End bereithielt.

Von Anpfiff an entwickelte sich eine temporeiche Partie, in dem sich der Tabellenvierte aus Straelen schnell als die spielerisch bessere Mannschaft herausstellte. Immer wieder gelang es den Grün-Gelben, Freiräume zu schaffen, in diese hineinzustoßen und dann auch erfolgreich abzuschließen.

"Die Spielerinnen sind zum Teil aber auch sehr verantwortungslos mit dem Ball umgegangen. Etwa beim Versuch, die Kreisläuferin anzuspielen, obwohl diese von drei Gegnern umringt war. Und das hat Lobberich konsequent bestraft", erklärte Harry Mohrhoff ein Problem, das sich wie ein roter Faden durch das Straelener Spiel zog.

So blieben die Gäste in Halbzeit eins bis zum 11:10 in unmittelbarer Schlagdistanz, ehe sich der SVS bis zum Pausenpfiff auf 17:13 absetzen und diesen Vorsprung nach Wiederanpfiff bis auf 24:18 ausbauen konnte.

"Ohne jetzt arrogant klingen zu wollen: Wenn wir konzentriert gespielt haben, waren wir die bessere Mannschaft. Leider war das nur über kurze Phasen der Fall", schuilderte Mohrhoff. Da Lobberich zu keiner Zeit daran dachte, das Kämpfen einzustellen, kam es, wie es kommen musste. Im gleichen Maß, wie der Vorsprung schmolz, steigerte sich auf Seiten der Gastgeberinnen die Hektik. Beim 29:29 war der Ausgleich wieder hergestellt.

90 Sekunden vor Schluss lag der SV Straelen bei eigenem Ballbesitz wieder mit zwei Toren vorne. Und hätte auch diese Führung fast noch verspielt. Zehn Sekunden vor dem Abpfiff kam Lobberich beim Spielstand von 32:31 noch einmal in Ballbesitz. Der Ausgleich blieb dem SVS aber erspart, weil Straelens Zoé Daguhn sich mit großem Einsatz in die letzte Aktion des Spiels warf und den Ball eroberte. Die letzte Szene einer Partie, die nichts für schwache Nerven war.

SV Straelen: Heines, Pieper - Linssen (9), Sewing (9), Zoé Daguhn (5), Geelen (4), Heckmanns (2), K. Janssen (2), Heuvels (1), Ripkens, van Bebber, J. Janssen, Fiedler.

(terh)
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