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Volleyball
TSV Weeze setzt sich vom Tabellenkeller ab

Volleyball: TSV Weeze setzt sich vom Tabellenkeller ab
Nur in Satz zwei können die Gäste aus Dinslaken Paroli bieten. Danach zieht der TSV Weeze von dannen und entscheidet die Partie für sich. FOTO: Seybert
Gelderland. Volleyball-Landesliga, Frauen: Die Weezer Mannschaft siegt beim Heimauftritt gegen Aufsteiger MTV Rheinwacht Dinslaken mit 3:1. Von Fritz Holtmann

Der SV Straelen hat Probleme gegen Hamborn, entscheidet das Duell letztlich aber doch für sich. Der VCE Geldern II unterliegt dem VC Essen-Borbeck II.

TSV Weeze - MTV Rheinwacht Dinslaken 3:1 (25:16, 19:25, 25:17, 25:12). Nach der Spielpause zum Jahreswechsel war nachvollziehbar, dass sich die gastgebende Weezer Mannschaft vorsichtig ins Duell mit Dinslaken hinein tastete. Ab 9:8 im Auftaktsatz nahm Weezes Angriffsspiel Fahrt auf. Liganeuling MTV geriet in die Defensive und musste einen klaren Satzverlust zum 0:1 quittieren. Kein Glücksgriff von TSV-Coach Claus Brendgen war danach die Einwechslung von Sabrina Dreiers im Außenangriff für Eva Winkels. Das zeigte sich vor allem, als die Weezerinnen in der Endphase des zweiten Satzes ab 17:17 unter Druck gerieten.

Bei 19:22 machte Brendgen den Wechsel wieder rückgängig, doch Dinslakens Ausgleich verhinderte das nicht mehr. Mit Marion Schneider für Annika Eller im Zuspiel und Nicole Ingenbleek im Mittelblock für Astrid Koenen bestritt die Weezer Mannschaft, die im Angriff wieder überlegen war, die folgenden Sätze. Das zahlte sich aus. Weeze gewann das Duell. Zufrieden hielt Coach Brendgen fest: "Mit dem Sieg haben wir uns nun Abstand zur unteren Tabellenregion verschafft."

MTV Union Hamborn - SV Straelen 0:3 (23:25, 24:26, 15:25). Jeweils knapp mit lediglich zwei Punkten Differenz gewann der Tabellendritte Straelen die ersten beiden Sätze des Duells mit Aufsteiger Union Hamborn. Recht lang war dazu die Mängelliste des vom Auftritt seiner Sechs nicht begeisterten Krystian Scheinert, der bei seinen Schützlingen große Defizite in Annahme und Abwehr, im Block und am Aufschlag gesehen hatte.

Allerdings kam Straelens Trainer nicht umhin, seiner Mannschaft auch unbändigen Kampfgeist und Nervenstärke in den entscheidenden Ballwechseln am Ende der ersten Sätze zu bescheinigen. Drei Satzbälle benötigte Straelen, um nach 24:22-Führung Satz eins mit 25:23 nach Hause zu bringen. Umgekehrt lief es in der Schlussphase des zweiten Satzes. Aus einem 22:24 machte man ein 26:24 zur 2:0-Führung. Hamborns Widerstand war gebrochen und Scheinert hielt nach dem 3:0 fest: "Erst waren es Zittersiege, im dritten Satz war die Leistung gut."

VC Essen-Borbeck III - VC Eintracht Geldern II 3:0 (27:25, 25:21, 25:21). Ins Kellerduell gegen den Tabellenvorletzten Borbeck startete Schlusslicht Geldern vielversprechend mit klaren Führungen von 4:0 und 6:2. Doch sehr schnell gab die Eintracht ihren Vorsprung wieder aus der Hand. VCE-Coach Matthias Valentin sah dabei in den Ballwechseln bis zum Satzfinale immer wieder unerklärliche Schwacheperioden seiner Mannschaft, die auch im weiteren Spielverlauf nicht abgestellt werden konnten. Dennoch hatte die Eintracht im ersten Satz bei 24:23 und 25:22 Möglichkeiten, mit 1:0 in Führung zu gehen.

Beide Chance blieben ungenutzt. "Wenn es darauf ankam, wurden Fehler gemacht", beklagte Valentin das Versagen seine Teams nicht nur in diesem Satz. Auch in den folgenden Sätzen kämpfte sich Gelderns Zweite nach Rückständen über gute Serien zurück auf Augenhöhe mit Borbeck, um danach mit unerklärlichen Patzern das gerade Erreichte und jegliche Hoffnungen auf den angestrebten Landesligaverbleib wieder zunichte zu machen.

Quelle: RP
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