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Handball
TV Aldekerk II dreht am Ende auf und freut sich auf das Gipfeltreffen

Aldekerk. Handball-Verbandsliga der Männer: Spitzenreiter schlägt den Vorletzten TV Kapellen mit 34:29 (15:15). Jetzt geht's zum Verfolger TSV Kaldenkirchen. Von Stefan Mülders

Nils Wallrath, Spielertrainer des Tabellenführers TV Aldekerk II, sah sich nach der Partie gegen den Abstiegskandidaten bestätigt: "Ich habe immer betont, dass Kapellen eine gute Mannschaft hat, die eigentlich auf dem vorletzten Platz nichts zu suchen hat", sagte der Coach. Der Spitzenreiter tat sich zumindest in der ersten Hälfte recht schwer. Einige Spieler in Reihen der Grün-Weißen hatten vielleicht noch die 21:26-Niederlage im Hinspiel im Hinterkopf. Andere waren in Gedanken wohl schon beim Gipfeltreffen mit Verfolger TSV Kaldenkirchen, das am kommenden Samstag über die Meisterschaft entscheidet.

Nur so lässt es sich erklären, dass der krasse Außenseiter in den ersten 30 Minuten sogar mehrfach in Führung ging. Der Gastgeber kämpfte sich zwar jeweils zurück ins Geschehen, war aber nicht in der Lage, sich abzusetzen. "Wir wollten eine gute Voraussetzung schaffen für das Sekt-oder-Selters-Spiel gegen Kaldenkirchen. Deshalb haben wir zunächst darauf geachtet, möglichst wenig Fehler zu machen. Das hat aber leider dazu geführt, dass wir in der ersten Halbzeit nicht konsequent genug aufgetreten sind", erklärte Wallrath.

Nach dem Seitenwechsel sah die Welt in der Vogteihalle allerdings schon wieder ganz anders aus. Knappe zehn Minuten lang konnte der Vorletzte noch mithalten. Dann wurde der TV Aldekerk II endlich seiner Favoritenrolle gerecht. Mit Tempospiel hielten die Grün-Weißen den Gegner in Schach und setzten sich deutlich ab.

Kapellen wirkte in der Schlussphase zunehmend überfordert und nervös. "Unser Gegner stand wegen der Situation im Abstiegskampf unter Zugzwang. Da macht man dann irgendwann Fehler. Diese haben wir bestraft", sagte Wallrath. Ab sofort muss sich sein Team voll auf das entscheidende Spiel am Samstag beim TSV Kaldenkirchen konzentrieren. Der TV Aldekerk II hat einen kleinen Vorteil: Den Grün-Weißen reicht bereits ein Unentschieden, um Platz eins zu verteidigen.

TV Aldekerk: Gashi, Zehres, Schoemackers - Tebyl (14/6), Grützner (6), Küsters (5), Wallrath (3), Köffers (2), Greven (1), Wefers (1), Lindner (1), Appelhans (1), Kox, Girmendonk.

Quelle: RP
 
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