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Handball
TV Aldekerk II punktgleich mit dem Tabellenführer

Aldekerk. Handball-Verbandsliga der Männer: Aufsteiger überzeugt auch gegen Königshof und siegt verdient. Von Stefan Mülders

TV Aldekerk II - DJK Adler Königshof II 35:33 (18:15). Zwar tragen die Gäste die Schwingen im Namen. Doch den Höhenflug setzte am Samstagabend im Verfolgerduell nur der Gastgeber aus Aldekerk fort. Der starke Aufsteiger mischt damit weiterhin in der Tabelle ganz oben mit. Die Grün-Weißen haben jetzt ebenso wie Spitzenreiter Treudeutsch Lank, der sich parallel beim TV Geistenbeck mit einem 26:26 begnügen musste, 13:3-Punkte auf ihrem Konto.

Eine überraschende Entwicklung - hatte der Aufsteiger doch zu Saisonbeginn noch den Klassenerhalt als Ziel genannt. "Die Euphorie ist im Moment natürlich groß", sagt Spielertrainer Nils Wallrath, der vom Enthusiasmus der jungen Spieler begeistert ist. "Wir genießen die momentane Situation. Aber die Frage, wo unsere Reise denn noch hinführen soll, ist im Austausch mit den Fans durchaus schon mal aufgetaucht."

Der Aldekerker Nachwuchs präsentiert sich jedenfalls höchst motiviert und tritt erstaunlich besonnen auf. Wallrath: "Dabei haben wir unser Potenzial noch nicht voll ausgeschöpft und haben einige Verletzte." Immerhin tauchte am Samstag Semir Greven wieder auf dem Spielberichtsbogen auf - wenngleich nur für den Notfall. "Es ist gut, dass wir ihn nicht einsetzen mussten. Ein bisschen muss er sich schon noch auskurieren", meinte der Coach nach der Partie. Auch gegen Königshof bereitete die ATV-Reserve den Zuschauern wieder viel Freude. Mit 5:1 zog das Team davon, ehe die Gäste langsam ins Spiel fanden. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Adler zwar immer wieder verkürzen und auch ausgleichen konnten, Aldekerk aber nie in Rückstand geriet.

Maßgeblichen Anteil am sechsten Saisonsieg hatten erneut Kapitän Christopher Tebyl und A-Jugend-Keeper Jannik Schoenmakers. "Jannik hat in der ersten Hälfte sensationell gut pariert. Und Christopher wird langsam zu einem wichtigen Schützen für uns, gegen den offenbar der Rest der Liga kein Mittel findet."

Bei allem Übermut, der nach dem Sieg aufkam, gab Wallrath zu, dass man "auf dem letzten Loch" gepfiffen habe. "Wir haben den Schweinehund besiegt und eine Phase erreicht, in der man nicht mehr nachdenkt, sondern einfach nur noch Handball spielt. Und ich muss gestehen, dass uns die Schiedsrichter eher etwas wohlgesonnen waren." Aus den drei Heimspielen in Folge wollte der Coach mindestens vier Zähler holen. Die ersten beiden sind bereits eingetütet.

TV Aldekerk: Schoenmakers, Gashi, Zehres - Tebyl (16/4), Wallrath (4), Grützner (4), Köffers (4), Appelhans (3/1), Kox (2), Lindner (2/1), Ricken, Girmendonk, Greven.

Quelle: RP
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