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Handball
TV Issum und ATV II mit Heimspielen

Gelderland. Handball-Verbandsliga, Frauen: Während der TV Aldekerk II morgen in der Vogteihalle den SSV Gartenstadt auf der Matte stehen hat und länger ausschlafen kann, spielt der TV Issum morgen schon um 11.15 Uhr gegen Rheinhausen. Von Stefan Mülders

Der TV Aldekerk II setzt im Heimspiel gegen Gartenstadt auf einige A-Jugendliche. Dagegen können Issums Handballerinnen gegen Rheinhausen nicht in Bestbesetzung antreten.

TV Aldekerk II - SSV Gartenstadt (So, 15 Uhr, Vogteihalle). Auch wenn die morgigen Gäste nur einen Tabellenplatz besser dastehen als der siebtplatzierte ATV II, ist der SSV Gartenstadt an diesem Spieltag punktemäßig noch unerreichbar für das Aldekerker Team von Trainerin Elke Merkentrup.

Drei Zähler Vorsprung trennen beide Mannschaften. So wird es für Aldekerks Reserve vor allem darum gehen, sich einerseits für die Auftaktniederlage (22:26) im September vorigen Jahres zu revanchieren und andererseits den Platz in der Liga zu verteidigen. Denn dahinter lauern der TV Issum und der VfL Rheinhausen, die ebenfalls gegeneinander antreten.

Merkentrup ist sich aber sicher, dass die Mannschaft gewinnen kann und wird. "Im Hinspiel fehlten uns die A-Jugendlichen, die jetzt dabei sind. Außerdem kennen wir Gartenstadt sehr gut und wissen, worauf wir uns einstellen müssen." Im Wesentlichen seien das die Zweikampfstärke und die Würfe aus der zweiten Reihe. Aus einer starken Abwehr heraus sollte der Gegner also mit Tempo zu besiegen sein. Elke Merkentrup selbst wird nicht dabei sein können, der Kader ist ansonsten aber vollständig und wird von der Bank aus durch Dagmara Kowalska betreut.

TV Issum - VfL Rheinhausen (So., 11.15 Uhr, Vogt-von-Belle-Platz). Auch wenn Issums Handballfrauen den Saisonauftakt in Rheinhausen damals gewonnen haben (25:20), weiß Issums Trainer Marco Tobae, dass die Begegnung zu ungewohnter Zeit morgen früh kein Zuckerschlecken wird. "Der VfL und wir begegnen uns auf jeden Fall auf Augenhöhe", sagt er und meint damit nicht nur die Tabellensituation als Nachbarn auf den Positionen acht (TVI) und neun. "Schon der Auftakt war schwer, wir haben uns unter anderem durch eine herausragende Torwartleistung in der ersten Hälfte gerettet", erinnert sich Tobae. Darum sei es nun wichtig, die Aggressivität in der Abwehr noch zu erhöhen, um von Anfang an das Heft in die Hand zu nehmen.

Außerdem gehe es darum, die Chancenverwertung vorne zu verbessern - diese herauszuarbeiten, war in den vergangenen Spielen nicht das Problem. Ersetzen muss Tobae im Rückraum Johanna Klaumann und am Kreis Steffi Pottbäcker. "Aber auch das kennen wir, dass wir nicht in voller Besetzung antreten können. Das sollte also kein Hindernis sein. Wie genau ich aufstelle, entscheide ich erst kurzfristig", kündigt Issums Coach an.

Quelle: RP
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