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Unglücklicher geht's kaum noch: VC Eintracht verliert drei enge Sätze

Volleyball: Unglücklicher geht's kaum noch: VC Eintracht verliert drei enge Sätze
Neuling VC Eintracht Geldern - hier Lisa Harmsen (r.) - wurde in Münster für eine gute Vorstellung nicht belohnt. FOTO: Markus van Offern
Geldern. Volleyball-Regionalliga der Frauen: Eintracht Geldern liefert im Duell der Neulinge eine starke Leistung, hat aber denkbar knapp das Nachsehen. Von Fritz Holtmann

Blau-Weiß Aasee - VC Eintracht 3:0 (30:28, 26:24, 26:24). "Im Grunde hätte jeder Satz und im Endeffekt auch das ganze Spiel einen für uns besseren Ausgang nehmen können", stellte Gelderns Coach Thomas Cöhnen nach dem 0:3 mit Blick auf die engen Satzergebnisse am Münsteraner Netz fest. Die als Oberliga-Meister aufgestiegene VCE-Sechs und die über den Umweg der Relegation aufgestiegenen Blau-Weißen lieferten sich ein packendes Duell auf Augenhöhe, das für die Eintracht mit einem Fehlstart begann.

Das Aasee-Team eröffnete die Duell der Liganeulinge mit einer 5:0-Führung. Erst ab 9:10 war Geldern stets in Schlagdistanz und bei 17:15 sogar mit zwei Punkten in Front. Der Gastgeber unterbrach durch eine Auszeit Gelderns guten Lauf. In der Folge schaukelte sich das packende Netzgeschehen zu einem dramatischen Höhepunkt auf. Es gab Satzbälle in Hülle und Fülle, aber mit 28:30 auch kein glückliches Ende für Cöhnens Schützlinge.

Bemerkenswert wie die von Spielmacherin "Jojo" Gastens dirigierte VCE-Sechs den Satzverlust wegsteckte und weiter unbändigen Kampfgeist zeigte. Mitte des zweiten Satzes war der VCE 12:9 vorn, dann bei Satzende scheinbar schon geschlagen, um dann doch nach einer starken Aufschlagserie der sehr stark spielenden Leonie Schepers kurz den möglichen Satzausgleich vor Augen zu haben. Aber wieder hatten die Hausherrinnen das bessere Ende für sich.

Und dieses Szenario fand im Finale des dritten Durchgangs eine Wiederholung. Die Eintracht mit Angreiferin Melanie Verheyen als fleißiger Punktesammlerin sowie Libera Nicole Gey als sicherem Rückhalt in Abwehr und Annahme gab bei 20:22 das Spiel noch nicht verloren. Bei 24:24 musste Münster letztmals um das 3:0 zittern. Dann fiel die Entscheidung gegen Geldern und Cöhnen bilanzierte: "In allen Sätzen haben kleine Nuancen den Ausschlag gegeben. Wir haben in diesen Szenen leider die eine oder andere falsche Entscheidung getroffen."

Quelle: RP
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