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Volleyball
VC Eintracht erwischt Start nach Maß

Geldern. Volleyball-Regionalliga der Frauen: Aufsteiger VC Eintracht Geldern hat den guten Eindruck aus der Vorbereitung bestätigt. Die Mannschaft machte mit dem 3:0 gegen die SG Herne den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt. Von Fritz Holtmann

VC Eintracht Geldern - SG FdG Herne 3:0 (26:24, 25:19, 25:14). Thomas Cöhnen, Trainer des Volleyball-Regionalligisten VC Eintracht Geldern, hatte vor dem ersten Meisterschaftsspiel im neuen Jahr eine Reihe von Wiedergutmachungen angekündigt. Der Anfang ist gemacht. Der Aufsteiger lieferte am Samstagabend in der Halle "Am Bollwerk" vor allem in der Endphase der Begegnung eine starke Vorstellung und revanchierte sich gegen den Tabellennachbarn aus Herne eindrucksvolle für die 1:3-Niederlage aus der Hinserie. Nach dem insgesamt dritten Dreier der laufenden Saison hat die Mannschaft jetzt 15 Punkte auf ihrem Konto und verbesserte sich auf den sechsten Platz. Der Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz beträgt bereits stolze sieben Zähler - der angestrebte Klassenerhalt nimmt konkrete Formen an. "Sehr schön", stellte Cöhnen unmittelbar nach der Begegnung fest.

Dabei hätte die Partie allerdings auch einen anderen Verlauf nehmen können. Bei Thomas Cöhnen und den Anhängern auf der Tribüne läuteten die Alarmglocken, als sich die Gäste aus Herne im ersten Satz mit drei Punkten in Folge eine 16:13-Führung verschafft hatten. Der Coach nahm eine Auszeit, die letztlich die erhoffte Wirkung haben sollte. In diesem packenden Durchgang sorgten schließlich ein Punktgewinn von Linda Backus und ein Herner Netzfehler für die Gelderner 1:0-Führung. "Das war eng. Diesen Satz hätten wir auch verlieren können", gab Cöhnen anschließend zu.

Auch im zweiten Satz verlangte der Gegner der Eintracht-Auswahl einiges ab. Die Gastgeberinnen schafften es lange Zeit nicht, das Geschehen unter Kontrolle zu bekommen. Zwar blitzte zwischenzeitlich die spielerische Klasse des Aufsteigers auf. So gab's für die perfekte Ballstafette über Laura Kanders, Johanna Gastens und Laura Höing, die zur 10:9-Führung führte, Applaus auf offener Szene von den Rängen. Doch immer wieder verlor die Eintracht auch den Faden. So war beim Stand von 17:16 noch alles offen, als Cöhnen eine neuerliche Auszeit nahm. Danach lief es rund: Die Gastgeberinnen entschieden Durchgang zwei mit 25:19 für sich und sorgten damit für die Vorentscheidung. "Wir haben zwar eine gewisse Anlaufzeit benötigt, um ins Spiel zu kommen. Doch dafür haben wir am Ende richtig überzeugt", sagte der Trainer.

In der Tat sorgte der dritte Satz noch einmal für Begeisterung unter den Eintracht-Fans. Mit einem spektakulären Schnellangriff, den Anja Schoofs zum 14:11 vollendete, läuteten die Gastgeberinnen den Endspurt ein.

Anschließend machte die Eintracht kurzen Prozess. Der dritte Satz ging schließlich mit 25:14 an den Aufsteiger, der damit einen Start nach Maß ins neue Jahr erwischt hat. Jetzt können die Cöhnen-Schützlinge am kommenden Sonntag beim Tabellenführer VC Allbau Essen ganz befreit aufspielen. Dass der Topfavorit aus dem Stadtteil Borbeck nicht unverwundbar ist, zeigte sich am Samstagabend. Die Essenerinnen hatten beim Verfolger SV Blau-Weiß Aasee mit 1:3 das Nachsehen und verließen damit erstmals in der laufenden Saison die Halle ohne Punktgewinn.

VC Eintracht Geldern: Gastens, Backus, Höing, M. Verheyen, Harmsen, Kanders, Gey, Herbe, Schepers, A. Verheyen, Schoofs, Arians.

Quelle: RP
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