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Volleyball
VCE verliert Topspiel gegen Borbeck

Geldern. Volleyball-Regionalliga, Frauen: Geldern muss sich im Heimspiel mit 0:3 (23:25, 19:25, 20:25) gegen Spitzenreiter VC Allbau Essen-Borbeck geschlagen geben. Von Fritz Holtmann

Im Topspiel zwischen dem weiter unbesiegten Regionalliga-Primus aus Essen und dem gastgebenden Liganeuling Geldern waren in allen drei Sätzen die Fronten frühzeitig klar abgesteckt. Der Spitzenreiter ging in Satz eins sofort mit 6:1 in Führung, war dann auch in Durchgang zwei schnell wieder mit 8:3 vorn und setzte sich schließlich auch noch in der Anfangsphase des dritten Satzes auf 10:1 ab.

Kurzum: Die Essener Truppe um die ehemaligen Eintracht-Angreiferinnen Kerstin Freudenhammer und Lena Verheyen setzte Zeichen der Stärke. Essen untermauerte damit sehr deutlich seinen Anspruch, am Gelderner Netz drei Punkte entführen zu wollen. Der VCE-Mannschaft blieb nichts anderes übrig, als aus der ihr zugewiesenen Außenseiterrolle noch das Beste herauszuholen.

Das gelang, denn die Schützlinge von Trainer Thomas Cöhnen ließen sich trotz der verpatzten Startphasen in allen Sätzen nicht völlig den Schneid abkaufen. Vor allem im ersten Satz gelang der Eintracht eine starke Aufholjagd von 12:16 über 17:12 bis zum 22:23. Letztlich schaffte es das Cöhnen-Team aber nicht, sich für diese Aufholjagd zu belohnen. Ein Aufschlagfehler von Laura Höing zum 22:24 sowie ein von Melanie Verheyens und Linda Backus' Block ins Aus abprallender Ball zum 23:25 beendeten Gelderns Traum von einem Satzgewinn gegen den Spitzenreiter.

Nahezu ähnlich liefen die Szenarien der weiteren Sätze ab. Der meist in Annahme und Abwehr besser organisierte und am Netz mit guter Blockarbeit beeindruckende Ligaprimus Essen legte vor, Geldern jagte hinterher.

Dabei zeigte sich die Eintracht gemessen an ihrem desolaten Auftritt bei der 0:3-Niederlage in Herne spielerisch deutlich verbessert. Dazu hielt Trainer Thomas Cöhnen fest: "Die Annahme mit Laura Kanders als Libera, die sehr strak gespielt hat, war stabiler als gegen Herne. Im Angriff waren wir noch nicht so durchschlagskräftig wie normal. Essens Druck war dafür aber auch zu groß."

Absolut nicht begeistert war Gelderns Coach indes von der Aufschlagleistung seiner Mannschaft. Linda Backus hatte größte Mühe, ihr Service übers Netz und ins Feld zu bringen. Den Gastgeberinnen gelang es viel zu selten, die Essener Annahme ernsthaft und konstant unter Druck zu setzen.

Deshalb hielt Trainer Cöhnen, der seine Mannschaft als Liganeuling trotz der zweiten Niederlage im dritten Spiel auf dem richtigen Weg sieht, fest: "Der Aufschlag ist bei uns noch ein Thema. Dabei machen wir derzeit noch zu viele Fehler."

VCE: Gastens, Backus, Höing, Harmsen, M. Verheyen, Schepers, Kanders, A. Verheyen, Schoofs, Herbe.

Quelle: RP
 
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