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Basketball
Vernum hat viel Mühe mit Außenseiter Hüls

Vernum. Basketball-Bezirksliga: Korbjäger von Grün-Weiß Vernum besiegen den Hülser SV II mit 57:52. Von Niklas Hegmans

Die Vernumer Basketballer haben nach der knappen Niederlage vor einer Woche wieder in die Spur gefunden - allerdings mit viel Mühe. Gegen den Hülser SV II, Drittletzter in der Tabelle, gelang ein knapper und wenig souveräner 57:52 (27:25)-Sieg. "Das war insgesamt ein sehr schwaches Spiel von uns", befand Lutz Stauffer.

Dem Vernumer Spielertrainer fehlten einige Akteure, darunter mit Sebastian Rosinski auch ein Leistungsträger der vergangenen Wochen. "Normalerweise können wir ein paar Ausfälle aber kompensieren." Die Grün-Weißen lagen vom Start weg auch in Führung, einen großen Vorsprung erarbeiteten sie sich aber über die gesamte Spielzeit nicht. Die körperlich zwar deutlich unterlegenen Gäste kompensierten ihre Defizite mit Schnelligkeit und Wendigkeit, legten zudem eine beeindruckende Kampfkraft an den Tag. "Außerdem hat bei ihnen praktisch jeder Drei-Punkte-Wurf gesessen", sprach Stauffer auch vom Glück des Tüchtigen.

Weil die eigentlich überlegenen Vernumer Korbjäger dagegen die Vorgaben von Stauffer konsequent nicht umsetzten, stand nach einer halben Stunde ein 39:40 und damit die erste Gäste-Führung auf der Anzeigetafel - es sollte zum Glück die einzige bleiben. Durch umsichtige Aufbauarbeit legten die Hausherren zu Anfang des letzten Viertels den Grundstein für den schlussendlichen Erfolg und mussten nur einmal noch die Luft anhalten, als Hüls per Dreier auf 52:53 herankam. Stauffer nahm eine Auszeit, schwor seine Mannen auf die Schlussminuten ein und durfte im Anschluss daran mit ansehen, wie Christoph Kobsch (mit 27 Punkten bester Schütze) zwei Freiwürfe zur Vorentscheidung versenkte.

So durften sich die Vernumer nach Spielschluss zwar über einen Arbeitssieg und Platz zwei in der Tabelle freuen. "Normalerweise muss das Spiel aber anders laufen", resümierte Stauffer wenig angetan. Aufgrund der Herbstferien haben die Grün-Weißen nun erst einmal zwei Wochen Pause, ehe das Spitzenspiel bei der ersten Mannschaft des Hülser SV, Top-Favorit auf den Aufstieg, auf dem Programm steht.

Grün-Weiß Vernum: Kurth, Stauffer, Manojlovic, Leuchten, Plege (9/4), Viehl, Kobsch (27/7), Steegmann (4), Pieger (13), Hanzal (4)

Quelle: RP
 
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