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Reitsport
Von-Schmettow-Reiter holen Preis der Gemeinde

Weeze. Gelungenes Jugendturnier auf der Anlage des Weezer Reitervereins. Hohe Wertnoten für die jungen Aktiven. Von Stephan Derks

Beim zweitägigen Jugendturnier des Reitervereins Graf von Schmettow Weeze war alles bestens vorbereitet. Das unterstrich auch eine Aussage einer Besucherin, die meinte, unter solchen Bedingungen hätte sie auch gerne reiten gelernt. Worte, die das Team um Vereinschef Johannes Krebbers gerne hörte, das das Hallen-Jugendturnier zum achten Mal ausrichtete.

385 Anmeldungen waren eingegangen. "Dank der ehrenamtlichen Unterstützung der Mitglieder wurde diese erfreulich hohe Teilnehmerzahl gut betreut", sagte Geschäftsführerin Monika Peters. An beiden Tagen startete die Reitjugend zunächst mit den Dressurwettbewerben. Höhepunkte am ersten Turniertag waren die Mannschaftswettbewerbe. Acht Vierergruppen aus dem gesamten Kreis Kleve hatten sich mit ihren Mannschaftsführern gut auf die Dressuraufgabe der Eingangsstufe vorbereitet, was die Richter mit hohen Wertnoten quittierten.

Zu Recht strahlte die siegreiche Kranenburger Mannschaft, in der Emilie Harich, Kajsa Liskien und Rabea Tempel, als ihren Vierbeinern die Siegerdecken aufgelegt wurden. Sie hatte das gleichfalls stark reitende Team Gaesdonk (Theresa Fossin, Kira Seehafer, Joane Diebels, Amelie Tecklenborg) auf den zweiten Rang verwiesen.

Spannung und gute Stimmung gab es auch beim Mannschaftsspringen, bei dem Hindernisse von 80-Zentimeter-Höhe überwunden werden mussten. Hier sorgten mit einem geschickt gerittenen Stechparcours die Weezer Alexander Heimes, Luisa Cornelissen, Jana Boßmann und Gastreiterin Antonia Dewes dafür, dass der "Kleine Preis der Gemeinde Weeze'' im Ort blieb. "Man sieht, dass die jungen Reiter die teils kniffligen Lektionen oft geübt hatten", lobte Richterin Denise Assmann die Teilnehmer bei der Vergabe der Schleifen und Ehrenpreise. Die Dressur für Zweier-Teams wurde von den Gocherinnen Franziska Bockhorn und Sara Korsten gewonnen.

Wunderschön herausgeputzt waren die Ponys jeglicher Größe auch in den Führzügelklassen. Überhaupt war es das Wochenende der Ponys, die sich als zuverlässige Lehrmeister für die jüngsten Reiter erwiesen. So auch beim Reiterwettbewerb mit zwei Sprüngen, bei dem Richter Tonius Tielmann liebevoll und detailreich jeden Ritt den Zuschauern erläuterte. Dabei durften die Nachwuchsreiter nach einer Dressuraufgabe auch ihr Springgefühl unter Beweis stellen.

"Schnell schnallten Turnierhelfer und Eltern alles um und los ging es über zwei Hindernisse. Sehr schön war zu sehen, wie vielseitig der Reitsport für seine jungen Teilnehmer ist", zeigte sich Peters auch von dieser Prüfung beeindruckt. Rasant verlief zudem das Springreiten in Zweier-Stafetten. Da fieberten die Zuschauer mit, ob denn wohl die Gertenübergaben, teils im vollen Galopp, auch gelangen. Die gute Stimmung trug den Reiternachwuchs förmlich durch den Parcours und die Lektionen.

Reitsporttechnisch sei der Kreis Kleve gut aufgestellt, stellten am Rande der Bande fachkundige Besucher fest, deren eigener Nachwuchs bereits den Jugendturnieren entwachsen ist. Zum Beleg dafür: Manches Pony schmückte viele bunte oder gleich mehrere goldene Schleifen, was durchaus als Motivation für das nächste Training angesehen werden konnte.

Quelle: RP
 
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