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Lokalsport
Weiße Westen, Wundertüten, Sorgenkinder

Lokalsport: Weiße Westen, Wundertüten, Sorgenkinder
Der Holter Spielmacher Rene Alsters (blaues Trikot) möchte mit seiner Mannschaft gegen die Reserve des Kevelaerer SV nichts anbrennen lassen. FOTO: Markus van Offern
Gelderland. Fußball-Kreisliga B, Gruppen 2 und 3: Die Favoriten werden bislang ihrer Rolle gerecht. Einige Teams warten noch auf den ersten Punkt. Von Niklas Hegmans und Paul Foreman

Kreisliga B, Gruppe 2: Der FC Aldekerk III, der GSV Geldern III und der SV Herongen II warten noch auf den ersten Dreier - das soll sich möglichst schnell ändern. Spitzenreiter Kevelaerer SV und Verfolger TSV Weeze II wollen dagegen Flecken auf der weißen Weste vermeiden.

Kevelaerer SV - FC Aldekerk III (So., 15 Uhr). In Kevelaer könnten die Rollen klarer nicht verteilt sein. Der Aufstiegsaspirant und aktuelle Tabellenführer trifft auf den noch sieglosen Aufsteiger. Einzig fehlende Einstellung kann dem qualitativ deutlich überlegenen KSV einen Strich durch die Rechnung machen. "Da wir große Konkurrenz im Kader haben und jeder immer alles geben muss, wird das aber nicht passieren", ist sich Ferhat Ökce sicher. Der Kevelaerer Trainer hält es zudem für wichtig, nie den Respekt zu verlieren vor einem Gegner, der personell weiterhin dezimiert ist. "Dementsprechend wollen wir das Augenmerk auf die Defensivarbeit legen", kündigt FCA-Coach Markus Popanda an.

Fortuna Keppeln - GSV Geldern III (So., 15 Uhr). Auch Gelderns Dritte hat bislang noch keinen Sieg eingefahren, wartet vielmehr sogar noch auf den ersten Punkt der Saison. Nie waren die Chancen jedoch größer als bei der Fortuna. In Keppeln wartet eine kampfstarke, aber spielerisch eher biedere Truppe, die ebenfalls noch keinen Sieg verbucht hat. Im Duell des Vorletzten gegen den Letzten gibt es also schon am fünften Spieltag Abstiegskampf pur.

SV Herongen II - DJK Labbeck/Uedemerbruch (So., 15 Uhr). Zwar hat der Gastgeber bislang erst ein mageres Pünktchen auf dem Konto. Für Tim Brauers ist das aber kein Grund, das Selbstbewusstsein zu verlieren. "Wir müssen uns auch gegen Labbeck nicht verstecken und wollen drei Punkte einfahren", gibt sich Herongens Co-Trainer vor dem Duell mit dem aktuellen Zweiten kämpferisch.

Union Kervenheim - SC Auwel-Holt II (So., 15 Uhr). Der Sportclub hängt mit zwei Punkten Rückstand nur eine Nuance hinter dem Spitzen-Trio. Ein Patzer ist daher allerdings auch verboten bei der "kampfstarken" Union, wie Micky Dams die Hausherren bezeichnet. Der Holter Übungsleiter fordert von seiner Elf, den Kampf anzunehmen und die gehobene spielerische Klasse in einen Auswärtssieg umzusetzen. Sein Trainerkollege Dany Wischnewski freut sich nach der jüngsten Niederlage darüber, "dass wir nicht der Favorit sind".

SuS Kalkar - Germania Wemb (So., 15 Uhr). Die Germania musste in der vergangenen Woche die 4:9-Pleite gegen Kellen II verarbeiten. "Die Köpfe der Jungs hängen aber überhaupt nicht", betont Trainer Bekir Tutkun, der auf Wiedergutmachung setzt. "Gleiches gilt aber wohl auch für unseren Gegner, bei dem ebenfalls noch Sand im Getriebe ist", warnt Tutkun.

Concordia Goch II - TSV Weeze II (So., 15 Uhr). Die A-Liga-Reserve aus Weeze residiert ebenso wie die erste Mannschaft nahe der Spitze des Tableaus, hat dabei sogar noch kein Gegentor kassiert. Allerdings hat der TSV nun mit personellen Problemen zu kämpfen. Marcin Jaskula hat sich gegen Kalkar verletzt, Christoph Tönnißen weilt im Urlaub. Nicht zuletzt deswegen erwartet Ismet Bozan bei den Gochern, die jüngst ihr erstes Spiel gewannen, eine schwere Partie. "Wir dürfen sie nicht unterschätzen", mahnt Weezes Coach zur Vorsicht.

Kreisliga B, Gruppe 3: GSV Geldern II - FC Aldekerk II (So., 13 Uhr). Beide Trainer tun sich im Vorfeld etwas schwer damit, den Gegner richtig einzuschätzen. "Wir müssen uns nicht verstecken", betont der Aldekerker Coach Javier Medina selbstbewusst. Noch hat Aldekerk schließlich kein Spiel verloren. Gastgeber Geldern hat zuletzt gegen Titelaspirant Auwel-Holt die erste Niederlage kassiert. "Jetzt soll wieder ein Dreier her", fordert Gelderns Trainer Rolf Niersmans.

SC Auwel-Holt - Kevelaerer SV II (So., 15 Uhr). Gegen den Aufsteiger aus Kevelaer zählen für den Favoriten aus Auwel-Holt nur drei Punkte. Jedoch ist der Tabellenführer gewarnt, schließlich startete der KSV besser als erwartet und schlug sogar Absteiger SV Veert. Letzte Woche verloren die Gäste aber gegen Twisteden, eigentlich ein Gegner auf Augenhöhe. Daher bezeichnet der Holter Trainer Marcel Lemmen den kommenden Gegner auch als "Wundertüte".

SV Lüllingen - SV Veert (So., 15 Uhr). Für beide Mannschaften ist der Saisonstart alles andere als gut verlaufen. Lüllingen holte am vergangenen Spieltag immerhin den ersten Punkt. Daher blickt Trainer Norbert Müller durchaus optimistisch auf die nächste Partie: "Wir wollen über den Kampf ins Spiel finden und punkten." Im Falle einer Niederlage droht dem Absteiger aus Veert sogar der letzte Platz.

SV Issum - TSV Wachtendonk-Wankum II (So., 15 Uhr). Beide Mannschaften machten zuletzt mit starken Leistungen gegen favorisierte Gegner auf sich aufmerksam. Der Trend des SV Issum geht klar nach oben. In der vergangenen Saison gewann die Mannschaft beide Partien gegen die Wachtendonker Reserve ohne Probleme.

SV Walbeck II - SV Herongen (So., 15 Uhr). Das Startprogramm der Walbecker Reserve hat's in sich. Die Mannschaft verlor die letzten drei Spiele und trifft morgen auf einen weiteren Aufstiegskandidaten. "Ich hoffe, dass wir einen Punkt holen können", sagt der Walbecker Coach Klaus Thijssen. Der Heronger Trainer Sebastian Tissen hat mit seiner Mannschaft nach dem 8:4 gegen Winnekendonk am Abwehrverhalten gearbeitet.

Viktoria Winnekendonk II - SV Sevelen II (So., 15 Uhr). Trotz ordentlicher Leistungen gelang der Viktoria-Reserve noch kein Sieg. Das soll sich nach Möglichkeit schon morgen ändern. Trainer Hans-Gerd Vermöhlen: "Wir sind langsam an der Reihe." Nach dem enttäuschenden Auftritt gegen Lüllingen fordert Sevelens Trainer Thomas Scharfschwerdt eine Steigerung: "Wir müssen uns vor allem mehr Chancen erarbeiten."

Quelle: RP
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