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Geldern
Abschlussfest des Projekts "Leseaktivist" in Wachtendonk

Geldern. WACHTENDONK In der Bücherei St. Michael ist das Projekt "Mit Lesen die Welt verändern - werde Leseaktivist" zu Ende gegangen. Seit November vergangenen Jahres haben neun Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren mitgemacht und fleißig gelesen. Das Prinzip des Projektes ist dem bekannten Sponsorenlaufen zur finanziellen Unterstützung nachempfunden. Statt zu laufen, haben die Kinder Bücher in der Bücherei ausgeliehen und gelesen.

Bei der Abgabe des Buches in der Bücherei mussten die Kinder kurz den Inhalt des Buches wiedergegeben, damit es für die Büchereimitarbeiterinnen nachvollziehbar war, ob das Buch tatsächlich gelesen wurde. Dafür gab es in der "Lese(lauf)-Karte" einen Stempel. Neben dem Lesen waren die Kinder auch fleißige Sponsorensucher, so dass am Ende der Aktion auch der Geldsegen reichlich war. So konnten alle Wachtendonker Flüchtlingsfamilien, die Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren haben, zu einem tollen Tag im Maislabyrinth am Holleshof eingeladen werden.

Besonders schön war, dass alle der Einladung gefolgt waren. Außerdem waren auch die Lesekinder mit ihren Familien zu dem Nachmittag eingeladen. Leider waren von den fleißigen Lesern viele schon im Urlaub, nur drei konnten stellvertretend für alle den Dank entgegennehmen. Dafür gab es für alle Lesekinder je ein Buch und ein Hörbuch, die freundlicherweise vom Wachtendonker Buchladen gestiftet worden waren. Da Familie Waerdt vom Maislabyrinth großzügig bei der Berechnung des Eintrittsgeldes war, konnten den Familien auch ein reichliches Picknick sowie kleine Mitbringsel geboten werden.

Zudem hatten einige Bücherei-Mitarbeiterinnen und auch Eltern der Lesekinder Kuchen gebacken. Insgesamt war es eine gelungene Aktion, etwa 50 Kinder und Erwachsene, Flüchtlinge und Wachtendonker tobten einige Stunden auf dem großen Spielplatz, aßen Kuchen und kamen ins Gespräch, trauten sich ins Labyrinth, und als eigentlich schon alle aufgebrochen waren, entdeckten einige noch die Tiere am Holleshof, so dass auch dort noch fast eine Stunde Tiere gefüttert und gestreichelt wurden.

Ein großes Dankeschön der Organisatoren ging an alle Unterstützer.

Quelle: RP
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