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Geldern
Besuch vom Catholic Worker Movement Uganda

Geldern. KERKEN Im Rahmen des Partnerschaftsbesuches der Catholic Worker Movement (CWM) Uganda aus der Diözese Kabale war der CWM-Sekretär Emmanuel Barigye bei der KAB - der katholischen Arbeitnehmerbewegung - im Bezirksverband Kleve zu Gast. Davon verweilte Emmanuel drei Tage in Kerken als Gast der Familie Theresia und Hubert Richter in Kerken.

Der Besuch dient der Vertiefung und dem Ausbau der 2014 bei dem Besuch der Gastgeber in Kabale begründeten Partnerschaft. Der Gast lernte den Kreis Kleve als Orte des Lebens, der Arbeit und des Glaubens kennen. Viele Gespräche, Besichtigungen, Begegnungen füllten die Tage. Die Landwirtschaft in Uganda dient überwiegend zur Eigenversorgung der der Familien, die Kirchen unterhalten Schulen und Kindergärten.

So bot es sich an, in Kerken Einrichtungen, Betriebe und Unternehmen dieser Art zu besuchen. Emmanuel war fasziniert vom Marienkindergarten in Aldekerk. Als Vater von drei Kindern diskutierte er mit der Leiterin Trude van Haag über das Konzept dieser Kita. Sie informierte umfassend und er nahm viele Anregungen mit. Zusammenarbeit und Partnerschaft in der Landwirtschaft und im Gartenbau sind zum Überleben der Betriebe unabdingbar.

Es gilt die Selbstständigkeit zu bewahren, das Einkommen für die Familien und Mitarbeiter zu sichern. Ein Modell, das auch für Uganda für die Zukunft wichtig werden kann. Bei der Besichtigung der Biogasanlage Heimes und der Gärtnerei Welzel stellten die Inhaber ihre Betriebe und die Zusammenarbeit vor. Die Möglichkeit der Selbstvermarktung von Produkten aus der Landwirtschaft wurde in der Bauernkäserei Straetmanshof betrachtet.

Dieser Milchbetrieb verarbeitet die Milch von 65 Kühen in der eigenen Käserei. In der hofeigenen Bäckerei werden Brote und Gebäck hergestellt. Die Produkte werden im Hofladen und auf Wochenmärkten und an Kollegen verkauft. Diese beliefern auch die Bauernkäserei mit ihren Produkten. Eine Käseprobe schloss mit Kaffee und Gebäck den Tag ab. Mitglieder der KAB nahmen an den Führungen und Gesprächen teil.

So lernte Emmanuel auch die Mitglieder der KAB kennen. Mit dem Besuch der Emmericher Firma Probat (Technik für Kaffeeaufbereitung) sowie einem Gespräch mit dem Betriebsratsvorsitzenden, einer Stippvisite an den Rhein und einem Abendessen mit der Bezirksleitung im Hause Richter endete der Besuch am Niederrhein.

Quelle: RP
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