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Geldern
Ehemalige Lehrer sind überzeugt: St.-Anno-Schule lebt in den Herzen weiter

Geldern. STRAELEN Nach 49 Jahren, davon 25 Jahre als alleinige Schulform im Sekundarbereich, endet vor den Sommerferien die Ära dieser Schule. Mit über 800 Schülern war sie in den siebziger Jahren eine der größten Hauptschulen im Kreis Kleve. Das Ende dieser Schule sollte nicht im Stillen stattfinden, waren sich Hardy Renner und Josef Mailänder schnell einig, zumal die Stadt Straelen in ihrem Haushalt 2017 unter der Position Hauptschulabschluss einen mittleren dreistelligen Betrag auswies.

So wurden alle an der Schule langjährig wirkenden Kolleginnen und Kollegen ins neue Jugendzentrum Just, an der Schule liegend, eingeladen. Auch wenn es ein Abschied war, konnten die Initiatoren in viele strahlende Gesichter blicken, denn groß war die Freude des Wiedersehens. Schulamtsdirektorin Angelika Platzen würdigte in ihrer spontanen Rede die besonderen, an den Schülern orientierten Leistungen des Lehrerkollegiums.

"Kein Kind ohne Abschluss" sei schon immer ein Ziel der Hauptschule gewesen. Durch ihre Bodenständigkeit sei diese Schulform gut vor Ort verankert gewesen. Teamgeist und Praxisnähe zeichneten die Kollegien besonders aus. Der frühere Schulleiter Jörg Rudolph erinnerte an den Beginn des Gemeinsamen Unterrichts - heute spricht man von Inklusion. Vor zwölf Jahren ging die erste Klasse an den Start, fast durchgängig von zwei Lehrern unterrichtet.

Sein Nachfolger Johannes Schriefers brachte die Schulstandorte Straelen und Wachtendonk organisatorisch unter ein Dach. Rolf Grütjen, aus einer Schule im Ruhrgebiet gekommen, lobte die Atmosphäre in Straelen. Dorothee Voelkner geht als letzte in die Schulleitungsgeschichte ein; sie dankte den Kolleginnen und Kollegen für den verlässlichen Einsatz. Alle lobten das außergewöhnliche Engagement des Schulträgers, der durch Dezernent Christian Hinkelmann bei der Feier vertreten war.

Einen Blumenstrauß bekamen die ältesten Anwesenden Katrin Raymaekers und Hermann-Josef Scholten überreicht. Sträuße als Dank gingen an die beiden Schulsekretärinnen Gitti Hüpen und Angelika Pooth, sie waren sehr behilflich bei der Vorbereitung der Feier, und an Marie- Agnes Tophoven vom Schulverwaltungsamt. Renner und Mailänder, die auch die Feier moderierten, sind der festen Überzeugung: Die St.

-Anno-Schule lebt in den Herzen weiter.

Quelle: RP
 
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