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Geldern
Englisches Theater und ein süßer Verkaufserfolg

Geldern. Die englische Theatergruppe "The English Touring Company" war an der Robert-Jungk-Gesamtschule zu Gast. Die englischen Schauspieler spielten für die Kinder der Jahrgangsstufen fünf bis sieben das altersgemäße Theaterstück "Treasure Hunt" in englischer Sprache. In diesem Stück sind Londoner Schüler auf einer Klassenfahrt in einem Nationalpark und müssen - ganz ohne elektronische Medien - allerlei spannende Abenteuer bestehen. Die Schauspieler verstanden es vortrefflich, die jungen Zuschauer in ihren Bann zu ziehen.

Die Gesamtschüler unterstützten das unterhaltsame Bühnengeschehen tatkräftig, ließen sich sogar selbst auf die Bühne bitten und sangen bei den schwungvollen musikalischen Einlagen lautstark mit. So wurde die Veranstaltung für alle zu einem überaus attraktiven Erlebnis. Nach der Vorstellung durften die Kinder in einer Fragerunde ihre englischen Sprachkenntnisse mit den muttersprachlichen Schauspielern ausprobieren. "Eine wunderbare Gelegenheit, die Englischkenntnisse anzuwenden, und eine hervorragende Motivation fürs Fremdsprachenlernen", ist sich die Organisatorin und Englischlehrerin Kati Bülow sicher.

Für die Schüler der Jahrgangsstufe sieben steht zudem das Fach Arbeitslehre / Wirtschaft mit dem Thema Werbung und Produktentwicklung auf dem Plan. Es galt für sie, sich mit der Wirkung von Werbung bekannt zu machen und zu lernen, welche Verkaufsstrategien Supermärkte anwenden, um den Kunden möglichst lange im Laden zu halten und ihn zum Kauf zu animieren. Die Kinder lernten die Posten für eine Preiskalkulation kennen und erwarben Kenntnisse über Marktformen.

Schnell entwickelte sich im Unterricht die Idee, ein kundenorientiertes Produkt zu entwickeln, das in der Pause den Mitschülern mit fantasievollen Namen zum Kauf angeboten werden sollte. Der Erlös sollte in die Klassenkassen wandern. Die Klasse 7e entschied sich für Toasts und einen Smoothie aus Kiwi, Bananen und Orangensaft. Bei der Parallelklasse, der 7f, fiel die Wahl auf eine gemischte Süßigkeitentüte und einen Shake aus Vanilleeis und Sahne.

Nun wurde mit Flyern, Plakaten und Lautsprecherdurchsagen die Werbetrommel gerührt. Süßigkeiten, Sandwiches und Drinks kamen gut bei den Käufern an, und die Verkäufer blickten in zufriedene Kundengesichter. Der beträchtliche Erlös unterstrich, dass das Angebot klar an der Zielgruppe orientiert war. Gleichwohl wird es an der Schule einen regelmäßigen Verkauf von Süßigkeiten nicht geben, denn unter gesunder Verpflegung stellen sich alle Beteiligten anderes vor.

Begleitet wurde das Projekt von den Lehrern Sinje Michel und Sebastian Senzek.

Quelle: RP
 
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