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Geldern
Hans-Gerd Vrede führt Arbeitskreis

Geldern. WEEZE Im Juni 2016 starb Kurt van Hall, der seit der Gründung des Arbeitskreises Weezer Heimatgeschichte 2002 den Vorsitz innehatte. Bei der Hauptversammlung wurde Hans-Gerd Vrede einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er ist wie sein Vorgänger Gründungsmitglied und von Beginn an Vorstandsmitglied. Er verantwortet die jährliche Herausgabe des Jahrbuchs und zusammen mit seiner Tochter Daniela Ingenpaß auch das viel gelobte Layout.

Als neuer Beisitzer wurde auf Vorschlag des Vorstands Stefan Krauhausen einstimmig gewählt. Vrede kündigte Kontinuität bei der Fortsetzung der Aktivitäten an, zu denen Mitglieder-Veranstaltungen und die Herausgabe des Jahrbuchs gehören. Dabei würden die Möglichkeiten der fortschreitenden Digitalisierung im Auge behalten. Auch das Projekt "Heimatstube" im Weezer Ortskern bleibt ein angestrebtes Ziel.

Barbara Naus hatte als stellvertretende Vorsitzende die Versammlung eröffnet. Ihren Jahresbericht begann sie mit der erfreulichen Feststellung, dass seit Oktober zehn neue Mitglieder gewonnen werden konnten und der Arbeitskreis jetzt 106 Mitglieder hat. Trotz des plötzlichen Todes van Halls konnten alle Aktivitäten beibehalten werden, Barbara Naus sprach von einer hervorragenden Zusammenarbeit im Vorstand.

Der Kassenbericht von Johannes van Hall zeigte eine gute Kassenlage, natürlich auch unterstützt durch erhebliche Spenden. Somit war weiterhin der Verkauf des Jahrbuchs für zehn Euro möglich. Die Kassenprüfer bestätigten eine exzellente Kassenführung und empfahlen die Entlastung von Kassierer und Vorstand, die auch einstimmig erteilt wurde. Bürgermeister Ulrich Francken bedankte sich beim Arbeitskreis, insbesondere bei Redaktionsleiterin Barbara Naus, für ihre Arbeit und die Herausgabe des Jahrbuchs.

Hans-Gerd Vrede bedankte sich ebenfalls bei ihr mit einem Gutschein, der für etwas "Entspannendes" eines Musicals genutzt werden kann. An Rolf Müller, der seit 2002 die aufwändige Arbeit der Zusammenstellung der Chronik für das Jahrbuch erledigt hatte, überreichte er ein kleines Präsent. Rolf Müller hatte nach Vollendung seines 90. Lebensjahres diese Arbeit zum 1. Januar aufgegeben. Barbara Naus berichtete noch über die gute Resonanz auf das Jahrbuch 2016 und die Vorbereitung für das Jahrbuch 2017.

Quelle: RP
 
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