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Geldern
Issumer informieren sich über Arbeit von "action medeor"

Geldern. ISSUM/SEVELEN 27 Issumer und Sevelener trafen sich in Tönisvorst bei "action medeor", um mehr über die Arbeit des bekannten Medikamentenhilfswerks am Niederrhein zu erfahren. "action medeor" ist zugleich das größte Hilfswerk dieser Art in ganz Europa und leistet schnelle und nachhaltige Hilfe in Krisen- und Entwicklungsländern. Gemeinsam mit lokalen Partnern hat es seit seiner Gründung vor mehr als 50 Jahren rund 10.000 Gesundheitsstationen mit Arzneimitteln und medizinischem Material in weltweit 140 Ländern versorgt und führte allein in diesem Jahr mehr als 50 Nothilfeprojekte und längerfristige Projekte durch.

Besonders die Kinder stellten viele Fragen und sahen viele Unterschiede zu ihrem Leben, als Beispiele der Arbeit medeors aus einigen Entwicklungsländern wie Philippinen, Togo, Tansania und Guatemala mit Fotos gezeigt wurden. Lisa Nicola (Bildungsarbeit action medeor) und Christina Padilla (Referentin Lateinamerika action medeor und Mitglied im Kulturkreis Issum) informierten die Interessierten über die Vielfalt an Hilfe, die "action medeor" leistet.

Die Organisation hilft sowohl mit Medikamenten als auch mit Projekten, die je nach Bedarf sehr kurzfristig bei Not- und Katastrophenfällen oder längerfristig als nachhaltiges Gesundheitsprojekt geplant sind. Leider nur im Filmclip anwesend, dafür umso prominenter: TV-Star Anke Engelke, die als Botschafterin seit Jahren für "action medeor" wirbt und auch schon selbst Projekte in Afrika besucht hat. Nach einer Einführung im Foyer ging es in den Vortragsraum, wo alle bei Kaffee, Apfelschorle, Kuchen und Plätzchen gespannt den Erzählungen über die Arbeit in anderen Ländern lauschten.

Insbesondere die Tatsache, dass andere Menschen - vor allem auch die Kinder - über eine deutlich schlechtere Gesundheitsversorgung verfügen, machte viele der anwesenden Kinder nachdenklich. Danach gab es auf der Empore einen Einblick in das 4000 Quadratmeter große Medikamentenlager. Die Weihnachtsausstellung mit vielen Schmuck- und Bastelsachen, hergestellt von Menschen in Entwicklungsländern, war ein schöner Abschluss des Nachmittags. Mit vielen Eindrücken der Arbeit eines modernen Hilfswerkes rund um den Erdball fuhr die Gruppe zurück nach Issum und Sevelen.

Quelle: RP
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