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Geldern
Junge Forscher experimentieren in Twistedens Bücherei

Geldern. TWISTEDEN Die Lesenacht der Bücherei in Twisteden entführte in die Welt der Experimente. 23 Mädchen und Jungen im Grundschulalter wurden im Forschungszentrum "Pfarrheim Twisteden" empfangen. Nach der Ausrüstung der experimentierfreudigen Forscher mit Sicherheitsbrillen wurden Forscherpässe mit Fingerabdruck gestaltet, die zum Zutritt in die einzelnen Labore berechtigten. Auch die Einführung in die geltenden Sicherheitsvorschriften durfte nicht fehlen.

Zu Beginn wurde im Außenlabor eine Vorführung der sogenannten "Cola-Mentos-Fontäne" zum Besten gegeben. Leider waren die Bedingungen nicht optimal, und die kleinen Forscher lernten, dass Experimente nicht immer erfolgreich sind. Nach der Gruppeneinteilung durften die Forscher die Labore erkunden, experimentieren und Geheimnissen auf die Spur kommen. In der Laborküche bei Christina Bergers-Janßen und Claudia Gehlmann qualmten die Köpfe, und die Kids entwickelten verschiedene Bauwerke sowie Automodelle aus Keksen, Zahnstochern, Trauben und Möhren.

Außerdem fertigte jeder in liebevoller Kleinarbeit mit Hilfe der Bastelexpertinnen Rita Schaffers und Ulrike Lorenzer ein wunderschönes Kaleidoskop, das mit nach Hause genommen werden durfte. Ein ganz besonderes Dankeschön ging dabei an die Firma Glas Neumann aus Twisteden, die für jedes Kaleidoskop drei Spiegel zugeschnitten und kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Die Professorinnen Hannah und Mara Roßmann richteten im großen Pfarrsaal eine Kinderuniversität ein.

Es wurden Versuche zum Thema Luft und Wasser durchgeführt. Das Ergebnis mussten die kleinen Forscher vorab erraten. Im Keller des Forschungszentrums hatten sich die Laborantinnen Frau Dr. Aqua (Heike Wehling) und Frau Dr. Coloris (Silvia Opgenhoff) eingefunden. Es wurde mit Rotkohlwasser und weiteren völlig harmlosen Mittelchen die verschiedensten Farben hergestellt. Die größte Begeisterung fand die Mischung aller hergestellten "Wasserfarben", welche eine große Sauerei mit sich brachte.

Weiter wurde mit dem Zaubermittel (Natron) eine farbige Flüssigkeit (gefärbter Essig) zum Schäumen gebracht und mit Zauberpapier (Filterpapier), Filzstiften und Wasser bunt verlaufende Bilder hergestellt. Zum Ende wurden alle Teilnehmer auf einem Gruppenbild festgehalten. Ein weiterer Versuch der "Cola-Mentos-Fontäne" im Außenlabor funktionierte dann doch noch reibungslos, was von allen Kids bejubelt wurde.

Quelle: RP
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