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Geldern
KBV taucht tief hinein in die Geschichte von Wetten

Geldern. KEVELAER Im Rahmen ihrer Besuche der Kevelaerer Ortschaften besuchte die Kevelaerer Bürgervereinigung (KBV) kürzlich die Ortschaft Wetten. Dort wurden die KBVler von der Ortvorsteherin Beate Clasen und dem Wettener Nachtwächter Franz-Bernd Hegger herzlich empfangen. Während des Rundganges informierte der historisch kostümierte Nachtwächter die KBV-Mitglieder über die geschichtliche Entwicklung Wettens, nicht ohne vorher am Brunnen vor der St.-Petrus-Kirche zur Einstimmung einen (oder zwei) leckere Schnäpse (Niersjunker) zu verabreichen.

Die Gemeinde wurde erstmals im Jahr 1154 urkundlich erwähnt. Im Jahr 1792 wurde Wetten für kurze Zeit von den Franzosen besetzt. 1798 bildete es zusammen mit den Bauernschaften Kevelaer, Kleinkevelaer und Twisteden die Bürgermeisterei Kevelaer. Diese Zugehörigkeit dauerte bis zur Gebietsreform, die 1969 durchgeführt wurde. Seither gehört Wetten als Ortsteil zur Stadt Kevelaer. Im Jahr 2004 feierte die Ortschaft mit einer großen 850-Jahr-Feier die erste nachweislich urkundliche Erwähnung der Ortschaft.

Mit vielen Episoden und spannenden Anekdoten, wie zum Beispiel das Geheimnis des dreiteiligen Altaraufsatzes (Triptychon) oder des Flugzeugabsturzes im Dezember 1943, verging die Zeit während des Besuchs wie im Fluge. KBV-Vorsitzender Helmut Komorowski bedankte sich zum Abschluss bei Nachtwächter Hegger für den sehr informativen Rundgang, der allen Kevelaerern nur zu empfehlen ist.

Quelle: RP
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