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Geldern
Kinderhilfswerk Gomel beendet erfolgreiche Ferienaktion

Geldern. ISSUM Alle Kinder, die an der diesjährigen Ferienaktion des Kinderhilfswerks Gomel teilgenommen haben, wurden wohlbehalten und gut erholt von ihren Eltern in Empfang genommen. Insgesamt waren etwa 60 Kinder und 13 Erwachsene über einen Zeitraum von sechs Wochen am Niederrhein zu Gast. Untergebracht waren sie in Gastfamilien. Innerhalb der sechs Wochen organisierte das Kinderhilfswerk ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Aktivitäten wie Grillen im Traktorenmuseum Sonsbeck, ein Besuch im Krefelder Zoo, Besuche der Reitschule Höpfner in Duisburg sowie auf der Kamelfarm in Issum.

Auch ein Tag im Maislabyrinth in Twisteden sowie ein Besuch im Phänomania Erfahrungsfeld in Essen standen auf dem Plan. Hinzu kamen Einladungen der Familie Ahls und der SPD Alpen zu einem Kinderfest mit Zauberer Zippo. Eine der Hauptattraktionen war die Einladung der Feuerwehr Sonsbeck. Nach einer Fahrt im Feuerwehrauto zu einem Teich wurden dort Schläuche ausgerollt. Anschließend wurden das Wasser umgewälzt und die Fische mit Sauerstoff versorgt. Trocken blieb dabei niemand - ein riesiger Spaß für alle Beteiligten.

Abschiedsfeste für jede Gruppe, die von der kfd Menzelen und Vynen mit Kaffee und Kuchen versorgt wurden, beendete jeweils die Aktivitäten. In der Kleiderkammer des Kinderhilfswerks konnten sich alle Kinder mit guter Kleidung eindecken. Der Pechvogel der diesjährigen Aktion war ausgerechnet die Jüngste, Viktoria Trubkina. Sie kam mit einem gebrochenen Arm an den Niederrhein. Ausgerechnet an dem Tag, als der Gips entfernt werden konnte, brach sie sich dann ein Bein.

Nach zwei Tagen konnte sie - im Rollstuhl sitzend - aber wieder an einigen Veranstaltungen teilnehmen. Die Bäckerei Dams ließ es sich nicht nehmen, Backwaren für die Rückfahrt zur Verfügung zu stellen. Das Kinderhilfswerk Gomel bedankt sich bei allen, die dazu beigetragen haben, dass wieder so viele Kinder aus der Region Gomel in Weißrussland nach Deutschland kommen konnten. Nach wie vor leidet die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten unter den Folgen der Tschernobyl-Katastrophe.

Deshalb ist es wichtig, dass die Aktion weitergeführt wird. Weitere Informationen, die Spendenkonten und die nächsten Termine gibt es online auf www.gomel.de.

Quelle: RP
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