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Geldern
Kolpingsfamilie erkundet das faszinierende Amsterdam

Geldern. GELDERN/AMSTERDAM Die Kolpingsfamilie Geldern erlebte ein interessantes Kontrastprogramm in Amsterdam. Bei herrlichem Wetter startete die Gruppe mit über 30 Teilnehmern ihre Busfahrt ab Adelheidhaus nach Amsterdam. Vorsitzender Michael Gawellek flachste, dass die meteorologischen Bedingungen so gut seien, weil er genug in den Klingelbeutel gelegt habe. In Amsterdam wurde das Anna Frank-Haus besichtigt.

Die Teilnehmer mussten die bedrückende Atmosphäre in dem Haus, in welchem sich Anne Frank mit ihrer Familie und Freunden von 1942 bis 1944 vor den Nationalsozialisten verstecken musste, erst einmal verarbeiten. Danach ging es bei strahlendem Sonnenschein auf ein gechartertes Boot, das die Kolpingsfamilie durch die Grachten von Amsterdam schipperte. Der in Schwaben geborene Reiseführer, der heute mit seiner Familie in Amsterdam wohnt, hatte interessante Anekdoten zur Stadt parat und konnte sich auch aufgrund des Besuches im Anne-Frank-Haus einen Angriff auf die derzeitigen rassistischen Bewegungen in Deutschland nicht verkneifen.

Die Kolpingsfamilie Geldern, die sich sehr um die Integration von geflüchteten Menschen bemüht, stimmte dazu mit Beifall ein. Nach der Grachtenfahrt durch das malerische Amsterdam hatte jeder noch rund zwei Stunden, um auf eigene Faust die pulsierende Stadt zu erkunden. Kurz bevor der Bus die Kolpingsfamilie abholte, gab es dann doch noch ein paar Tropfen Regen. Auf der Rückfahrt gelobte der Vorsitzende Besserung: Er werde den Klingelbeutel also demnächst doch etwas besser füllen.

Für alle Teilnehmer war es ein gelungener Ausflug.

Quelle: RP
 
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