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Geldern
Kyffhäuser-Kameraden auf großer Fahrt

Geldern. VEERT Die Kyffhäuser-Kameradschaft Veert hat eine siebentägige Urlaubsfahrt ins Ferienparadies der Schweiz und in den Südschwarzwald unternommen. Unter der Leitung von Heinz Staudt reisten 76 Teilnehmer mit ihrem Busfahrer Rainer in den Süden. Ziel war, nach einem zweiten Frühstück mit Blick auf die Loreley, am späten Nachmittag das Hotel am Hochrhein in Bad Säckingen mit Blick auf den Rhein und in die Schweiz.

Die erste Tagestour führte zum Wallfahrtsort Sachseln/Flüeli-Ranft, wo das Geburt- und Wohnhaus, sowie die Einsiedelei mit Kapelle des Eremiten und Friedensstifters Bruder Klaus besichtigt wurden. Am Nachmittag, für viele ein Höhepunkt der gesamten Reise, gab es die Fahrt nach Grindelwald über Interlaken ins Berner Oberland, um zu Füßen des imposanten Dreigestirns Eiger 3970 Meter, Mönch 4099 Meter und Jungfrau 4158 Meter zu flanieren. Am nächsten Tag war die historische Erinnerungsstätte "Hohle Gasse" in Küssnacht das Ziel: Da soll Wilhelm Tell mit einem Pfeil den habsburgischen Landvogt Gessler erschossen haben.

Der Nachmittag gehörte Luzern am Vierwaldstättersee. Mit Blick auf die Königin der Berge, die Rigi, und auf den Hausberg, den Pilatus, wurde die berühmte hölzerne Kapellbrücke erkundet. Fehlen durften beim Rundgang auch nicht das Löwendenkmal und die malerische Altstadt. Abends führte der "Trompeter von Säckingen" die Gruppe zu historische Orten der Kleinstadt. Der nächste Programmpunkt galt der Kunst- und Architekturstadt Weil am Rhein, und nachmittags ging es in die Kulturstadt Basel unser Ziel.

Da gab es vieles zu sehen: den Roche-Turm, das höchste Hochhaus der Schweiz, die ehemalige Bischofskirche, das Münster, das rote Rathaus, den Tinguely-Brunnen am Theater, die wunderschöne Altstadt und vieles andere mehr. Abends durfte im Hotel edel gebranntes Obst verkostet werden. Am Freitag führte die Fahrt in den Kanton Uri. Die Raddampferfahrt mit der "Stadt Luzern" ging von Flüelen nach Brunnen, den Abschluss bildete ein Besuch des Klosters Einsiedeln.

Der Gesang der Mönche in lateinischer Sprache bei der Vesper und dem anschließendem "Salve Regina" war für viele ein Hochgenuss. Der Schweizkenner und Reiseführer Karl-Heinz Biermann beendete am Abend mit einem Jodelabend den schweizerischen Teil der Kyffhäuserreise, bevor es am letzten Tag auf die Rundfahrt durch den Südschwarzwald mit dem Feldberg, dem Titisee und dem Dom in St. Blasien ging. Auf der Rückreise nach Veert machte man noch einen Abstecher zur Wallfahrtskapelle zu Ehren der Gottesmutter Maria in Schönstatt.

Danach ging mit der Heimkehr zum Veerter Dorfbrunnen eine gelungene Reisewoche zu Ende.

Quelle: RP
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