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Geldern
Landfrauen des Bezirksverbands Geldern auf Biolandhof

Geldern. GELDERN Der Bezirksvorstand der Gelderner Landfrauen hat sich zur Aufgabe gemacht, den Mitgliedern und dabei vor allem denen, die nicht aus der Landwirtschaft kommen, Gartenbau und Landwirtschaft näher zu bringen. So wurde in diesem Jahr der Biolandhof Frohnenbruch in Hoerstgen besichtigt. An zwei Nachmittagen waren jeweils 30 Landfrauen dabei, die zum Teil ihre jährliche Fahrradtour hiermit verbunden hatten. Betriebsleiter Klaus Bird begrüßte die Damen und führte sie direkt in den Kuhstall.

Hier erfuhren sie, dass sich Rinder auch im Winter bei tiefen Temperaturen draußen wohl fühlen, so dass der Stall das ganze Jahr offen gehalten ist. Mit Traktor und Anhänger, auf dem Strohballen als Sitzplätze dienten, ging es in die Wiese zur Mutterkuhherde der Rasse Limousin. Die Tiere ließen sich von den Damen aber beim Grasen nicht stören. Weiter führte die Fahrt zu der Wiese mit den Hühnermobilen für die Legehennen und zu den Parzellen der Ackerhelden. Dies ist ein Projekt im Sinne von "Gemüsegarten für jedermann", bei dem man für ein Jahr ein Beet bestimmter Größe mieten und selbst bestellen kann.

Dies habe mit Schrebergärten nichts zu tun, betonte Bird, denn es gebe drei Regeln, die die Mieter einhalten müssen: Alles ist Bio, Grillen ist nicht erlaubt, und jeglicher Müll wird mitgenommen. Der Hof der Familie Bird ist als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau anerkannt, und somit ist es für Klaus Bird wichtig, Verbrauchern und Schulkindern die Wirtschaftsweise praxisnah vorzustellen. Nach etwa zwei Stunden voller Informationen hatten sich die Landfrauen eine Kaffeepause verdient und wurden von der Betriebsleiterin Bärbel Bird bewirtet.

Zum Schluss konnten die Damen noch das Reich von Bärbel Bird, den Hofladen mit einem umfangreichen Sortiment, besuchen und Einkäufe tätigen.

Quelle: RP
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