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Geldern
Mit dem Fahrrad unterwegs an der Nordseeküste

Geldern. STRAELEN Vom VN Lobberich und VN Straelen waren 42 Radler bei sonnigem Wetter auf einer achttägigen Tour unterwegs an der Nordseeküste. Vom Hotel "Leuchtfeuer" in Horumersiel aus wurden die täglichen Fahrradtouren zu den Sehenswürdigkeiten des Wangerlandes an der Nordseeküste und über die Deiche unternommen, organisiert vom Tourenleiter Karl Engbrocks (VN Lobberich) und Horst Locksiepen (VN Straelen). Besucht wurden unter anderem Carolienensiel, Harlesiel, Hooksiel und Wilhelmshaven.

In Jever wurde unter anderem die Brauerei besichtigt. Hooksiel war von 1583 bis 1870 Vorhafen der Stadt Jever. Der historische Ortskern mit seinem unter Denkmalschutz stehenden Hafen und Packhäusern erinnert noch heute an die alten Zeiten. Rund um das idyllische alte Hafengelände haben sich einige hervorragende Lokalitäten angesiedelt. Eine der Sehenswürdigkeiten ist die futuristische, in Strandnähe gelegene Sankt-Marien-Kirche in Horumersiel-Schillig, welche seit 2012 den baufälligen Vorgängerbau ersetzt.

Weites Watt, weite Landschaften und kleine gepflegte Orte lagen an den täglich durchfahrenen Fahrradrouten. Die Großgemeinde Wangerland wurde bei der Gemeindereform des Landes Niedersachsen aus den bis dahin selbstständigen Gemeinden Hohenkirchen, Hooksiel, Minsen, Tettens und Waddewarden gebildet. Die raue Natur der Küste, das Meer, der frische Wind, die salzhaltige Luft und die Weite dieser einzigartigen Marschlandschaft haben das Wangerland zu einer bedeutenden Region in Deutschland werden lassen: feiner weißer Sandstrand, das Spiel der Gezeiten, fangfrischer Granat und Fisch direkt vom Kutter.

Im Süden und Südosten wird das Wangerland durch die Stadt Jever, die Stadt Schortens und die Stadt Wilhelmshaven begrenzt. Im Norden und Osten grenzt es an die Nordsee, im Westen an die Stadt Wittmund. Verwaltungsmittelpunkt ist der Erholungsort Hohenkirchen. Auch besuchte die Gruppe das am Jadebusen gelegene Wilhelmshaven. Die Stadt ist eng verbunden mit der deutschen Marine und erster deutscher Kriegshafen seit dem 17. Juni 1869. Heute ist sie einziger deutscher Tiefwasserhafen für Großtanker und Erdölumschlaghafen mit Ölleitungen zu den Raffinerien im Ruhrgebiet, aber auch mit einer sehenswerten Promenade mit vielen Hotels und Fisch-Verkaufsständen.

Quelle: RP
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