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Geldern
Nähkursus der Caritas für Migrantinnen im Barbaraviertel

Geldern. GELDERN Einmal pro Woche wird im Keller des Treffpunktes der Bürgerinitiative Barbaraviertel geschnitten, gefädelt, gebügelt und genäht - eine Tasche zum Einkaufen, einen Rock für die Tochter, einen Loop-Schal für die ersten kalten Tage. Der Fachdienst für Integration und Migration des Caritasverbandes hat dort einen Nähkursus initiiert, um geflüchteten oder zugewanderten Frauen die Möglichkeit zur Freizeitbeschäftigung zu geben, sich zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen.

Fünf Frauen kommen nun regelmäßig hierher und machen teilweise ihre ersten Erfahrungen an der Nähmaschine, andere haben in ihren Heimatländern schon genäht, mache sogar beruflich. Geleitet wird der Kursus von Referentin Bruna John-Polley mit Unterstützung von zwei Ehrenamtlichen, die den Frauen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Nähmaschinen wurden der Caritas von der Familienbildungsstätte (FBS) überlassen, die Stoffe und Nähgarn haben die Teilnehmerinnen der FBS-Nähkurse gespendet, die Kosten für die Referentin steuerte die Sankt-Martinus-Stiftung bei.

"Wir haben hier einen Anfang gemacht, und es gibt durchaus noch mehr Interesse an Nähkursen oder offenen Nähtreffs hier im Barbaraviertel", erklärt Hroswith Kotters vom Migrationsfachdienst des Caritasverbandes. Möglicherweise kann das Angebot noch ausgebaut werden.

Quelle: RP
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