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Geldern
Patientendienst engagiert sich im St.-Clemens-Hospital

Geldern. GELDERN Seit dreißig Jahren sind sie fast täglich im Einsatz: Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Patientendienstes im St.-Clemens-Hospital begrüßen Patienten und Besucher, geben Auskunft und bieten ihre Hilfe auf dem Weg zu den Stationen an. Gegründet wurde die Gruppe im Oktober 1987 durch Marlis Kolb. Damals engagierten sich 22 Mitglieder für den Dienst im Krankenhaus, heute sind es 29.

Elfriede Kasperzak ist Mitglied der ersten Stunde. Seit 30 Jahren ist sie einmal in der Woche am Info-Stand im Foyer des Krankenhauses aktiv. Rund 4500 Stunden ehrenamtliche Arbeit kamen so zusammen. "Im Patientendienst habe ich eine Aufgabe gefunden, die ich gerne erfülle. Ausgefallen bin ich nur im Krankheitsfall", erklärt die Geldernerin stolz. Ursula Tömp, die 2001 die Leitung des Patientendienstes übernahm, freut sich über das große Engagement aller Mitglieder: "Jeder ist mit Herzblut dabei, die meisten schon seit vielen Jahren.

" Immer wieder erlebe sie, wie wichtig ihre Arbeit ist. Nicht nur, wenn die Ehrenamtler den Menschen mit einem Lächeln über die erste Unsicherheit hinweg helfen und ihnen das Gefühl vermitteln, im Krankenhaus willkommen zu sein. "Einige Patienten suchen uns gezielt auf, um ein paar Worte zu wechseln. Sie schätzen uns als Gesprächspartner, auf dessen Diskretion sie vertrauen können. Oft ist es gerade unsere Distanz zu ihrem privaten Umfeld und zur behandelnden Abteilung, die ihnen das Gespräch über ihre Sorgen erleichtert", versichert Ursula Tömp.

Das weiß auch der Kaufmännische Direktor Christoph Weß zu schätzen: "Freundlichkeit, Menschlichkeit und Höflichkeit sind Werte, denen wir uns im St.-Clemens-Hospital verpflichtet fühlen. Ich bin froh, den Patientendienst dabei an unserer Seite zu wissen." Zum Dank organisiert das Krankenhaus regelmäßig besondere Veranstaltungen für die Gruppe. Im Juni stand ein Ausflug in die Eifel mit anschließender Schifftour auf dem Rhein auf dem Programm.

Im September besichtigte die Gruppe das Herzkatheterlabor des Krankenhauses. Chefarzt Franz Kalscheur nahm sich viel Zeit für die Gruppe, um die kardiologischen Leistungen des Hospitals darzustellen. Die Einladungen seien aber nicht das Entscheidende, betont Ursula Tömp. "Unser Lohn ist die Anerkennung der Patienten und Besucher, aber auch der Mitarbeitenden im St.-Clemens-Hospital. Unser Dienst erfüllt uns mit Zufriedenheit.

Das ist es, was uns antreibt."

Quelle: RP
 
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