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Geldern
Straelener Sozialdemokraten reisen in die Walbecker Mühlengeschichte

Geldern. STRAELEN Eine Reise in die Mühlengeschichte unternahmen Mitglieder der Straelener SPD im Rahmen ihrer Sommeraktion. Schon am Ausgangspunkt hatten die Teilnehmer den Ausblick auf die Mühle an der Lingsforter Straße in Straelen, die auch ohne ihre Flügel ein markanter Punkt ist. Bei herrlichem Wetter ging es durch die Felder von Holt und Vorst zur Kokermühle nach Walbeck. Den Namen verdankt die Mühle ihrer besonderen Bauart wie ein "Köcher".

Um 1775 in den Niederlanden als Sägemühle erbaut, wurde sie 1823 nach Walbeck versetzt und als Kornmühle benutzt. Heute beherbergt sie ein Architekturbüro. Die Mühlentechnik im Inneren ist allerdings nicht erhalten. Bestens hergestellt ist auch die Steprather Mühle, die vor 600 Jahren am "höchsten Punkt" Walbecks errichtet wurde. Vom Mühlenverein in ehrenamtlichem Engagement mit Unterstützung der NRW-Stiftung ist die Mühle, die in Teilen verfallen war, heute wieder vollständig betriebsbereit.

Über steile Stiegen wurden die Besucher durch den Mahlprozess geführt, der über fünf Etagen abläuft. Von der ebenerdigen Anlieferung des Korns, das mit einem Flaschenzug nach oben befördert wird, bis zum fertigen Mehl wurden die Arbeitsschritte und die technischen Geräte anschaulich erläutert. Im Mühlencafé gab es anschließend Kaffee und den Kuchen aus der eigenen Mehlproduktion. In den Räumen der Arbeiterwohlfahrt in Straelen fand der Tag für die SPD-Mitglieder bei Getränken und Grillen seinen gemütlichen Abschluss, nicht ohne kommunalpolitisches Gespräch.

Wesentliches Thema war nach dem Besuch in Walbeck naturgemäß die interkommunale Zusammenarbeit, die neben der Tourismusförderung weitere Themenbereiche beinhalten sollte. Die Straelener Genossen regten ein Gespräch mit dem Gelderner Ortsverein an.

Quelle: RP
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