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Geldern
Unternehmerabend: Überzeugende Zahlen für Kerken

Geldern. KERKEN Der gute Unternehmensauftritt ist kein Hexenwerk. Diesen Nachweis erbrachten die drei Referentinnen des Hauptvortrags beim jüngsten Unternehmerabend mit der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve im Michael-Buyx-Haus. Vor etwa 40 Gästen dankte Kerkens Bürgermeister Dirk Möcking der Moderatorin Andrea Franken, der Mediengestalterin Ilka Janhsen und der Journalistin und PR-Texterin Katrin Reinders: "Sie werden in den nächsten Monaten im Kreisgebiet noch manchen Applaus ernten können", sagte er.

Der frische Eindruck dieser Referentinnen kam bei der Premiere in Kerken an. Praktische Beispiele, aus dem Leben mit niederrheinischen Firmenchefs gegriffen, trafen ebenso das Interesse der Gäste wie Hinweise auf das überzeugende Logo oder die einprägsame Hausfarbe. "Es geht um den wichtigen Wiedererkennungswert", so die von der Kreis-WfG Beauftragten in voller "Frauenpower". Mit der Aufforderung "Schreibe kurz, klar und bildhaft", zitierten sie schließlich Joseph Pulitzer.

"Weil dies alles nicht in zwei Stunden im Rahmen des Unternehmerabends zu machen ist, lädt die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve die Kerkener - ob Firmenchefs, Werbering-Mitglieder oder Interessierte - zu einem kostenfreien Anschluss-Seminar ein", sagte Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers mit der Bitte um persönliche Ansprache an die örtliche Wirtschaftsförderin Nicole Thissen. Dirk Möcking, der die Runde der Anwesenden zur Teilnahme an diesem Workshop motivierte, hatte in seinem Grußwort an die Gäste zuvor wichtige Zahlen und Fakten zum Standort Kerken geliefert.

So ist die Zahl der Gewerbetreibenden seit einigen Jahren steigend und erreicht derzeit 1127 Partner im Markt. Nach 2,7 Millionen Euro Gewerbesteuer im Jahr 2010 stabilisierten sich die Einnahmen im vergangenen Jahr 2015 auf über 3,2 Millionen Euro. Die Vermarktung des neuen Wohngebietes Aldekerk-Süd lief bislang auf eine Weise, die der Bürgermeister als "fast sensationell" einstufte. Lediglich eines der 59 Wohnbau-Grundstücke für Einfamilienhäuser sei noch zu haben.

Die 14 Flächen für Mehrfamilienhäuser sind bereits vergriffen. Schon jetzt denkt Möcking an die nächsten Bauabschnitte, in denen Potenzial für 300 weitere Wohneinheiten liegt.

Quelle: RP
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