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Geldern
Stephan Kisters führt die Spargelbaugenossenschaft

Geldern: Stephan Kisters führt die Spargelbaugenossenschaft
Michael Koenen (v. l..), Johannes van Bracht, Heinz Josef Heyer, Stephan Kisters, - Dirk Janßen, Franz Allofs, Michael Allofs, Marco Ketelaers, Marina Engelbergs und Heinrich Janßen. FOTO: Norbert Prümen
Geldern. Franz-Peter Allofs ist jetzt Ehrenvorsitzender. Von Monika Kriegel

Es konnte sicher auch als Zeichen der Anerkennung gedeutet werden, dass so viele Mitglieder der Spargelbaugenossenschaft Walbeck die Jahreshauptversammlung besuchten, um ihren langjährigen Vorsitzenden Franz-Peter Allofs zu verabschieden. Peter Muß, stellvertretender Geschäftsführer des Provinzialverbandes, hielt die Laudatio. "Sie haben sich nicht davor gescheut, alte Wege zu verlassen und neue einzuschlagen, wenn die alten so ausgefahren waren, dass Schaden für die Mitglieder der Genossenschaft zu befürchten war", beschrieb er das ehrenamtliche Engagement das Walbeckers. "Hierfür haben Sie viel Zeit geopfert. Denn ich weiß, dass Sie versucht haben, den alten Weg wieder begehbar zu machen."

Muß sprach von Überzeugungsarbeit, mit der der scheidende Vorsitzende seine Berufskollegen auf den neuen Pfad führte, bis hin zur Leistung, den "Walbecker Spargel" als geografisch schützen zu lassen. Verantwortung zu übernehmen, dabei die Belange der Spargelbauer zu vertreten, Wertschätzung, Hilfsbereitschaft und Zielstrebigkeit - diese Eigenschaften hob Peter Muß nochmals hervor. Einstimmig wählte die Versammlung Franz-Peter Allofs zum Ehrenvorsitzenden.

Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Stephan Kisters wurde zum Vorsitzenden gewählt. Ihm stehen drei Stellvertreter zur Seite: Michael Allofs, Dirk Janßen und Marco Ketelaers. Kisters ging noch einmal auf die Zahlen des abgelaufenen Jahres ein. "Im vierten Jahr der Eigenvermarkung liegen die organisatorischen Schwerpunkte auf Verpackung und Vermarktung. Immerhin konnten im Jahr 2017 so 210 000 Kilogramm in den Handel gebracht werden, die Anbaufläche des Spargels erhöhte sich auf 230 Hektar", erläuterte er, dass es sich der Verantwortung und künftigen Herausforderung gleichermaßen bewusst sei. Aus seiner Sicht könnte die Kommunikation untereinander zu verschiedenen Schwerpunkten deutlich verbessert werden, etwa bei Themen wie Anbau des Huchel-Spargels, Zusammenhalt von Festausschuss und Spargelbaugenossenschaft "Denn", so verdeutlichte es Kisters: "Wir sitzen doch alle in einem Boot."

Quelle: RP
 
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