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Straelen
Straelen: Außenbeleuchtung prüfen

Straelen. CDU-Fraktion hat Antrag eingebracht: Abbau soll möglichst gestoppt werden. Eventuell private Initiativen nutzen. Von Michael Klatt

Unmut gibt es bei Bewohnern in Straelener Außenbezirken über fehlende Beleuchtung. Deshalb hatten sich Menschen aus Alt-Broekhuysen und Rieth an den Bürgermonitor der Rheinischen Post gewandt, die sich unter anderem über Gefahren gerade für Schulkinder während der Dunkelheit durch fehlende Laternen beschwerten. Jetzt sollen die Verhältnisse in den Außenbereichen geprüft und währenddessen der Rückbau der Straßenbeleuchtung durch die Stadtwerke Krefeld möglichst gestoppt werden. Ein entsprechender Antrag der CDU-Fraktion wurde in der jüngsten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses einstimmig angenommen.

CDU-Fraktionsvorsitzende Annemarie Fleuth hatte für einen intensiveren Kontakt zu den Anwohnern geworben. Sie hält die Riether Straße für einen besonders sensiblen Bereich.

Heinz Jaeger (CDU) forderte, die Laternen im Außenbereich wieder anzuschließen, was den Baudezernenten Harald Purath auf die möglichen finanziellen Auswirkungen und den Gleichbehandlungsgrundsatz hinweisen ließ. Laut Darstellung der Verwaltung wurden bislang 40 von 120 Beleuchtungskörpern im Außenbereich abgebaut. Das ergebe eine Stromkostenersparnis von 2300 Euro in diesem Jahr. Eine Straßenlaterne verursache einmalige Kosten für den Mast, die Laterne und das Aufstellen von rund 1500 Euro, antwortete die Verwaltung auf eine Frage der CDU. Hinzu kämen noch die Kosten für die Verkabelung, hier liegt der Richtwert bei rund 50 Euro pro Meter Erdkabel.

Haftungsrisiken für die Stadt bestünden nur dann, wenn eine Gefahrenstelle, für die es freilich keine allgemeingültige Definition gibt, nicht oder nur unzureichend beleuchtet ist.

Die Verwaltung soll jetzt prüfen, wo in den Außenbezirken eine Ausleuchtung der Straße von den Anwohnern gewünscht wird. Dabei geht es auch um die Frage, ob dies nach dem Vorbild Schulweg Holt, Hetzerter Straße und Holter Straße mit einer freiwilligen Kostenbeteiligung durch die Anwohner umsetzbar wäre. Es sei laut CDU auch zu prüfen, ob private Initiativen zur Beleuchtung kleinerer Straßenabschnitte genutzt werden könnten. Außerdem sollen alle Bushaltestellen ausgeleuchtet werden. Vorhandene Solarleuchten sollen auf ihre Akkukapazität geprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

Quelle: RP
 
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