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Straelen
Straelen feiert an der Grenze

Straelen. Grenzleben verbindet. Das wurde bei dem Grenzfest in Kastanienburg gezeigt, das am Sonntag zum dritten Mal stattfand. Trotz Regenschauer kamen einige Radfahrer und Spaziergänger, um an dem Fest teilzunehmen. Sie erwartete eine Blaskapelle, ein Grillstand, und für die Kleinen gab es Kinderschminken, Hüpfburgen und noch vieles mehr.

Ausgerichtet wurde das Fest auf der deutschen Seite vom "Bauerncafé Jacobs" und auf niederländischer Seite vom "Pfannkuchenhauses Jagersrust". Hildegard Jacobs, Inhaberin des Bauerncafés, erzählt, wie die Idee zu dem Grenzfest entstanden ist. "Vor drei Jahren haben wir die Grenze wiederbelebt. Mit einem schönen Platz und Infotafeln, auf der man einiges über die Geschichte der Grenzregion erfährt. Für die damaligen Helfer gab es ein Fest. "Und weil das sehr schön war, wird es jetzt neu aufgelegt."

Zudem sei ab diesem Jahr der Schmuggelpfad eröffnet: eine Route, die grenzübergreifend verläuft. Auf ihr erfährt man Weiteres über die Geschichte der beiden Länder. Es werden Führungen angeboten für Gruppen bis zu 25 Personen. Vor allem für Schüler sei der Pfad sehr ansprechend, ist Jacobs überzeugt. Auch Pierre Kersten, Besitzer des Pfannkuchenhauses, ist begeistert darüber, was aus dem Grenzweg gemacht wurde. "Wir hatten die Idee, die Grenze schöner zu machen. Es war ein trostloser Anblick. Uns kam dann in den Sinn, dass viele Kinder gar nicht mehr wissen, wo die Grenze verläuft. Daher haben wir versucht, sie zu beleben", erklärt Kersten. Der kleine Bach und die Fernrohre zeugen davon, dass gute Arbeit geleistet wurde.

Nicht nur die Veranstalter, sondern auch die Gäste sind zufrieden. "Ich war vor zwei Jahren schon hier, und fand es da auch schon gut", erzählt Loes van Errholt. Das Grenzfest ist ein Ereignis, das Deutschland und die Niederlande verbindet und die Menschen freundschaftlich zueinander kommen lässt.

(dago)
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